Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Februar 2020
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Newsletter

 

Tierschutz intern - Februar 2020

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Münchner Tierschutzverein wählt Vorstand neu

 

Am Samstag, dem 25. April 2020, werden im Münchner Tierschutzverein die Weichen für die nächsten vier Jahre neu gestellt. Wie in unserer Mitgliederzeitschrift vom Dezember 2019 angekündigt, finden im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung im Hofbräukeller, Innere Wiener Straße 19, 81677 München, ab 13 Uhr, Neuwahlen aller Vereinsgremien statt. Zu wählen sind die vier vertretungsberechtigten BGB-Vorstände, vier Beisitzer des Vorstands, bis zu 25 Beiräte sowie der Prüfungsausschuss, bestehend aus drei Mitgliedern. Alle ordentlichen Mitglieder des Münchner Tierschutzvereins sind ausdrücklich zur Jahresmitgliederversammlung eingeladen und haben satzungsgemäß die Möglichkeit zu wählen. Der Tierschutzverein München e.V. mit seinen GmbHs, wie beispielsweise dem Münchner Tierheim, hat die Größe eines mittelständischen Unternehmens und muss mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns betriebswirtschaftlich geführt werden. Fachwissen auf einem der folgenden Gebiete muss vorhanden sein: Juristische, betriebswirtschaftliche oder tiermedizinische Kenntnisse; finanztechnisches Wissen und Erfahrungen in der Abwicklung von Bauvorhaben. Bewerbungen für ein Amt als vertretungsberechtiger Vorstand müssen spätestens zwei Monate vor der Wahl bei der Geschäftsleitung in Schriftform eingegangen sein. Die Beisitzer werden in der Mitgliederversammlung benannt oder können sich drei Wochen vor der Wahl bei der Geschäftsleitung schriftlich anmelden. Bewerber für den Beirat und den Prüfungsausschuss unterliegen keiner Frist und können noch während der Wahl vorgeschlagen werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Sabine Haberhauer, Telefon 089 921000-65.


 

Erster Kaffeeratsch in neuen Jahr

 

Unser erster traditioneller Kaffee-Ratsch im neuen Jahr findet am Donnerstag, dem 6. Februar 2020, von 14.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr, im Münchner Tierheim statt. Im Veranstaltungssaal unseres Katzenhauses bieten wir unseren Gästen vergnügte Stunden mit interessanten Gesprächen über Tierschutz und Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim. Die Leiterin des Münchner Tierheims, Frau Dr. Zohni, wird Ihnen einen unserer Hunde ausführlich vorstellen - in der Hoffnung, dass er bald ein gutes Zuhause finden möge. Außerdem werden bereits die Eintrittskarten für unsere Benefizveranstaltung für Freitag, den 27. März 2020 zum Kauf angeboten. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. Lassen Sie sich überraschen! Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 089 921000-25.


 

Wir wünschen uns Freude für Gioia

 

Gioia ist eine sechsjährige gehbehinderte Mischlingshündin, die seit Oktober 2019 im Münchner Tierheim lebt. Trotz ihres bemitleidenswerten Schicksals ist die 6-jährige Mischlingshündin ein wahrer Goldschatz und hält sich wacker. Die Behinderung der gutmütigen Hündin ist auf einen unbehandelten Bandscheibenvorfall zurückzuführen. Dank ihrem Rollwagen und des regelmäßigen physiotherapeutischen Trainings - sowie der unermüdlichen Fürsorge und Geduld ihrer Gassigeherin - macht die Hündin gute Fortschritte. Für unsere Gioia suchen wir ein liebevolles neues Zuhause bei Menschen, die es sich zutrauen mit einer behinderten Hündin umzugehen und es sich einrichten können mehr Zeit für die Pflege aufzubringen. Wir freuen uns sehr über Interessenten für Gioia und bitten um telefonischen Kontakt unter 089 921000-43.


 

Stunde der Wintervögel 2020 - Ergebnisse

 

Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel – das sind die fünf häufigsten Vögel in Deutschlands Gärten, wie die Auswertung der Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ Anfang Januar zeigte. Vom 10. bis 12. Januar riefen NABU und LBV zum zehnten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Bis zum Teilnahmeschluss hatten mehr als 134.000 Vogelfreunde Beobachtungen von 3,4 Millionen Vögeln in mehr als 80.000 Gärten gemeldet. Erfreulich ist besonders das Spitzenergebnis des Haussperlings mit 6,8 Vögeln pro Garten. Noch nie waren es mehr Haussperlinge seit Beginn der Aktion im Jahr 2011. Offensichtlich kommt diese Art mit den zuletzt sehr warmen und trockenen Sommern gut zurecht. Damit bestätigt sich die leichte Bestandserholung nach Jahrzehnten eines deutlichen Rückgangs. Größtes Sorgenkind ist weiterhin der Grünfink. Mit nur noch 1,17 Vögeln pro Garten setzt diese vor allem in Städten und Dörfern lebende Art ihre Serie von Minusrekorden fort. Seit 2011 nimmt diese Art von Jahr zu Jahr um rund 10 Prozent ab.


 

Schluß mit dem brutalen Hähnchenschreddern

 

Jahr für Jahr werden in europäischen Legehennenzuchtstätten Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet, weil sich die Aufzucht nicht lohnt. Tierschützer fordern schon seit Längerem ein Verbot der barbarischen Praxis des Hähnchenschredderns. Die französische Regierung reagiert nun auf den wachsenden Druck der öffentlichen Meinung und will das systematische Töten männlicher Küken ab 2021 verbieten. Der französische Vorstoß zum Schutz des Tierwohls geschieht in Einklang mit Deutschland. Bereits Anfang Januar 2020 hatten der französische Landwirtschaftsminister Didier Guillaume und seine deutsche Amtskollegin Julia Klöckner angekündigt, man wolle sich auf EU-Ebene für einen Ausstieg aus dem umstrittenen Massentöten männlicher Küken ab 2012 eintreten. In Deutschland ist das Kükentöten nach einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts 2019 nur noch für eine Übergangszeit zulässig, bis den Brutbetrieben praxisreife Verfahren zur Geschlechtsbestimmung schon im Ei zur Verfügung stehen. Was Sie privat tun können? Nehmen Sie Teil an der peta-Kampagne „Mach dich eifrei“ und erfahren Sie mehr über Hühner und die vielen Möglichkeiten wie man im Alltag Eier durch tierfreundliche Produkte ersetzen kann.


 

Fasching ist nichts für Tiere

 

Fasching für Tiere? Nein danke! Die närrischen Tage in der Faschingszeit sind für Tiere Stress pur. Narrenumzüge, lautes Singen und Johlen sowie fremd anmutende Kopfbedeckungen und Kostüme wirken bedrohlich auf Hunde und Katzen. Hunde hören um ein Vielfaches besser als Menschen und reagieren auf die Geräuschkulisse verängstigt und gestresst. Auch könnte das Tier in Menschenansammlungen versehentlich getreten werden und vor Schreck oder Schmerz zuschnappen. Ebenso besteht die Gefahr, dass der Hund Süßigkeiten oder andere Essensreste vom Boden aufnimmt und Magenbeschwerden bekommt. Verschonen Sie Ihr Haustier deshalb vor Faschingsumzügen oder Faschingsfeiern. Dringend abzuraten ist vor Faschingskostümen für Hunde oder Katzen. Dies schränkt nicht nur ihre Bewegungsfreiheit ein, sondern verhindert auch die Kommunikation mit Artgenossen. Eine solche Vermenschlichung macht den Tieren keinen Spaß! (Foto: Deutscher Tierschutzbund).


 

Protest gegen Billigfleisch

 

Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben Ende Januar 2020 bundesweit gegen Billigfleisch in Supermärkten protestiert. Der Vorwurf: Konsumenten werden fast nur Produkte aus qualvoller Billigproduktion angeboten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Umweltschutzorganisation Greenpeace bei neun Lebensmittelketten, darunter Aldi, Lidl, Rewe und Edeka. 88 Prozent des Frischfleisches der großen Lebensmittelhändler stammt demnach aus prekären Haltungsbedingungen. Von Tierwohl reden, aber das Sortiment mit Tierleid-Produkten zu bestücken, statt Bauern faire Preise für eine bessere Produktion zu zahlen, das passe nicht zusammen, so die Kritik der Organisation. Aus Protest haben rund 300 Landwirte Anfang Februar 2020 vor vier Edeka-Zentrallagern mit Traktoren demonstriert. Laut Polizei fanden die Aktionen in Gaimersheim (Landkreis Eichstätt), Eching (Landkreis Freising), in Landsberg am Lech und in Trostberg (Landkreis Traunstein) statt. Seit Monaten protestieren deutsche Bauern, um unter anderem auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage aufmerksam zu machen. Dafür machen sie auch große Supermärkte verantwortlich.


 

Einsame Graupapageiendame sucht Gesellschaft

 

Graupapagei Leni lebt seit August 2019 im Münchner Tierheim und wurde uns von einem anderen Tierschutzverein übergeben. Das scheue Tier ist ein Kongo-Graupapagei und wurde 1999 geboren. Bei tierärztlichen Untersuchungen wurde Leni leider positiv auf Herpesviren getestet, weshalb sie mit einem Partnertier vergesellschaftet werden sollte, das ebenfalls positiv ist. Leni ist anfangs ziemlich ängstlich, was aber eventuell mit ihrem eingeschränkten Sehvermögen zu tun hat. Wir wünschen uns für „Leni“ liebevolle und geduldige Menschen, die dem schönen Tier Zeit geben, sich auf ihr neues Zuhause einzustellen. Denn hat Leni erst einmal Vertrauen gefasst, blüht sie auf und „brabbelt“ gerne vor sich hin. Wenn Sie unsere Graupapageiendame kennenlernen wollen, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer: 089 921000-52.)


 

Charity-Show für Tierheimtiere

 

Münchner Künstler machen sich am 27. März 2020 im Rahmen einer Benefizveranstaltung im Münchner Hofbräukeller für die Tiere im Münchner Tierheim stark. Schon zum 7. Mal findet die beliebte Benefizveranstaltung statt, die jedes Jahr die Tierfreunde aus Stadt und Land begeistert: Dieses Mal dabei sind: Der Kaberettist Björn Puscha, die Clowns der Red Nose Gang, die Sängerin Helga Brenninger, die Musikband OM, die Journalistin und Kabarettistin Eva Karl-Faltermeier sowie der Musiker und Kabarattist Ramon Bessel. Tickets à 20,00 Euro erhalten Sie im Kartenvorverkauf: telefonisch unter Tel.: 089 921000-25 oder per E-Mail an: petra.strauch@tierschutzverein-muenchen.de; bei München Ticket an der Tierheim-Zentrale von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie an der Abendkasse, sofern noch Plätze frei sind. Für Speisen und Getränke sorgt der Wirt vom Hofbräukeller (nicht im Preis inbegriffen). Wir danken Familie Steinberg, für die kostenlose Nutzung des Veranstaltungssaales. Platzreservierungen sind leider nicht möglich.

 
 
 
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