Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Oktober 2020
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Tierschutz intern - Oktober 2020

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Druckfrisch: Tierschutzkalender 2021

 

„Herzblatt auf leisen Pfoten“ - lautet das Motto unseres Tierschutzkalenders für das Jahr 2021, der Anfang Oktober druckfrisch eingetroffen ist und gerne bestellt werden kann. Lassen Sie sich von wunderschönen Fotos unserer Samtpfoten überraschen, die von dem Münchner Fotografen Hansi Tromka in Szene gesetzt wurden. Der farbige Kalender erscheint in einer begrenzten Auflage von 2.000 Stück im DIN-A3-Hochformat und ist auf hochwertigem, umweltfreundlichen Karton gedruckt. Außer Kurztexten zu den abgebildeten Katzen - pro Monat sind fünf hinreißende Fotos zu sehen - bietet der Kalender ein großes Kalendarium mit Platz für Notizen. Der Jahreskalender ist für 12,80 Euro zu erwerben und eignet sich wunderbar als Geschenk für Tierfreunde. Wie stets kommt der Erlös aus dem Kalenderverkauf unseren Schützlingen im Münchner Tierheim zu Gute. Die Bestellmöglichkeiten: per E-Mail: tettenborn@tierschutzverein-muenchen.de, per Post oder per Telefon 089 921000-59.


 

Seminar: Kind und Hund

 

Die zertifizierte Hundetrainerin und Leitererin des Tierheims "Tiere in Not Odenwald" bietet am Samstag und Sonntag, dem 10. und 11. Oktober von 10 Uhr bis 17 Uhr das Seminar zum Thema "Kind und Hund - der richtige Umgang" an. Die Themenschwerpunkte: Der Hund als Bereicherung für die Familie, Einfluss eines Hundes auf die Entwicklung von Kindern, der richtige Umgang mit dem Hund und Gefahrensituationen einschätzen und vermeiden. Wegen Corona ist leider nur eine passive Teilnahme (ohne praktischen Teil, inklusive Maskenpflicht und Abstandsregeleinhaltung) möglich. Wir bitten um Verständnis, dass Kinder nur nach vorheriger Rücksprache angemeldet werden können. Die Kosten für Samstag oder Sonntag betragen  120 Euro; die Kosten für Samstag und Sonntag betragen 220 Euro. Mitarbeiter des Tierheims erhalten einen Rabatt von 25%. Fragen zum Seminar unter: WhatsApp 0178 5621610 + 0178 2665137 oder per Email: info@institut-meti.de. Bitte beachten: Wegen erhöhter Schutzauflagen ist nur begrenzte Teilnehmerzahl möglich. Veranstaltungsort: Tierschutzverein München e.V., Veranstaltungssaal im Katzenhaus, Brukenthalstr. 6, in 81829 München.


 

Bruno sucht seinen Lieblingsmenschen

 

Der bildhübsche Dogo Canario-Mischling Bruno gehört zu den Sorgenkindern des Münchner Tierheims. Der dreijährige Rüde kommt mit dem Heimbetrieb im Tierheim überhaupt nicht klar, hatte vor lauter Kummer sogar schon die Futteraufnahme eingestellt und von morgens bis abends gejault. Er verbringt jetzt tagsüber seine Tage im Büro einer Mitarbeiterin, die ihn liebe- und verständnisvoll wie einen eigenen Vierbeiner behandelt. Bruno ist ein sportlicher Hund, der Menschen mag, sich freundlich, gutmütig und verschmust zeigt und jede Zuwendung dankbar annimmt. Kinder ab 10 Jahre kennt er und verhält sich ihnen gegenüber vorbildlich. Wenn Sie sich für Bruno interessieren und dem liebenswerten Kerl einen Platz auf Lebenszeit bieten können, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer: 089 921000-26. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!


 

Wandern mit Hunden um den Egglburger See

 

Am Sonntag, den 18. Oktober 2020, ist ab 14 Uhr eine Wanderung mit eigenen Hunden am Egglburger Weiher geplant. Der See liegt westlich von Ebersberg und gilt als lokaler Klassiker. Die etwa acht Kilometer lange Wanderstrecke führt durch waldreiches Gebiet, dauert etwa zwei Stunden und ist für große und kleinere Hunde geeignet. Jünger als sechs Monate sollten die Vierbeiner allerdings nicht sein. Teilnehmen können auch Hunde, die nicht ganz so verträglich mit Artgenossen sind. Für die Vierbeiner sollten Leine und Schleppleine mitgenommen werden. Für die Zweibeiner eignet sich ev. wasserabweisende Kleidung und festes Schuhwerk. Die Wanderung ist für Mitglieder des Münchner Tierschutzvereins kostenlos, für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 10 Euro und ist vor Ort zu entrichten. Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben, die Anreise erfolgt in Eigeninitiative. Anmeldung bis Montag, den 12. Oktober 2020, bei Sabine Haberhauer unter Telefon 089 921000-65 oder per E-Mail an: s.haberhauer@tierschutzverein-muenchen.de


 

Ein Meilenstein - das Berliner Tierschutz-Verbandsklagegesetz

 

Das am 20. August vom Berliner Abgeordnetenhaus beschlossene Tierschutz-Verbandsklagegesetz trat Mitte September 2020 in Kraft. Künftig sind anerkannte Tierschutzvereine in Berlin berechtigt, sich bereits im Vorfeld bestimmter Rechtsetzungs- und Genehmigungsverfahren im Tierschutz einzubringen. Mit Berlin geben nun acht Bundesländer anerkannten Tierschutzvereinen die Möglichkeit, über ein Verbandsklagerecht juristisch Einfluss zu nehmen.  Rechte, die allen Tieren laut Grund- und Tierschutzgesetz zustehen, können so auch eingeklagt werden. Das Berliner Tierschutz-Verbandsklagegesetz räumt den klageberechtigten Tierschutzorganisationen das Recht ein, sich zu beteiligen und Stellung zu nehmen, bevor Verordnungen und Verwaltungsvorschriften erlassen bzw. genehmigt werden, die den Tierschutz betreffen. Zudem kann sich die klagende Tierschutzorganisation darauf stützen, dass der Staat - laut Artikel 20 a Grundgesetz -  zum Schutz der Tiere verpflichtet ist. Damit ist das Staatsziel Tierschutz nunmehr im Gesetz als Rechtsquelle ausdrücklich benannt. Einziger Wermutstropfen: Anzeigepflichtige Tierversuche können erst im Nachhinein im Rahmen der Feststellungsklage überprüft werden. 


 

Achtung: Blutige Tierqual in Daunenjacken

 

In der kalten Jahreszeit hüllt sich so mancher gerne bedenkenlos in wärmende Daunenkleidung. Wer verhindern will, dass deshalb Gänse und Enten bestialisch gequält werden, muss sich informieren, wo die Daunen herkommen, die in seiner Kleidung stecken. Grausige Berichte und Videofilme von Tierschützern beweisen, dass das brutale Rupfen von Federn lebendiger Tiere immer noch praktiziert wird. Bei diesem sogenannten Lebendrupf werden den Gänsen und Enten mehrmals im Jahr die Federn ohne Betäubung aus dem Leib gerissen! Es ist eine schmerzvolle und blutige Prozedur, bei der die Tiere meist nur knapp überleben. Und das, obwohl der Lebendrupf in Europa  seit 1999 verboten ist. Auf den Etiketten der Kleidung selbst findet man über die Herkunft der Daunen keine Angaben. Auch die Verkäufer wissen meist nicht Bescheid. Einziger Ausweg: Auf zweifelhafte Daunenbekleidung strikt verzichten! Alternativ sind synthetische Füllstoffe auf dem Markt, die nicht weniger wärmen, sondern sogar praktischer sind, da sie einfacher gepflegt werden können. Hersteller, die die Zertifikate RDS (Responsible Down Standard) und TDS (Global Traceabel Down Standard) verwenden, garantieren zwar, dass keine Lebendrupfdaunen verwendet werden, sondern vielmehr die Daunen von bereits getöteten Tieren. Diese Daunenzertifikate sind allerdings umstritten.

 
 
 
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