Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Mai 2018
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Tierschutz intern - Mai 2018

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

in unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Haustiere im Urlaub

 

Wie jedes Jahr werden die „kostbarsten Wochen“ des Jahres für viele Haustiere die „katastrophalsten“. Während der Urlaubszeit sind Hunde, Katzen oder Kleintiere plötzlich lästig und werden bei Freunden „geparkt“, einfach ins Tierheim abgeschoben und schlimmstenfalls sogar ausgesetzt. Dass dies eine Straftat ist, die mit 25.000 Euro geahndet werden kann, schreckt Viele nicht ab. Das Münchner Tierheim verzeichnet jedes Jahr einen auffälligen Anstieg der Aufnahmezahlen von etwa 30 Prozent während der Urlaubsmonate. Vor allem im Kleintierhaus boomt es in dieser Zeit regelmäßig. Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere werden in Kartons und Kisten ausgesetzt vor dem Tierheimtor aufgefunden, meist in alarmierend schlechtem gesundheitlichem Zustand. Um das zu vermeiden, haben wir auf unserer Homepage  zahlreiche Urlaubstipps  für Tierhalter zusammengestellt, die den Sommerurlaub auch für Haustiere zum Vergnügen machen.


 

Tierisch gutes Muttertagsgeschenk

 

Suchen Sie ein "tierisch gutes" Geschenk zum Muttertag am 13. Mai 2018? Wie wäre es mit einer Patenschaft für die Schützlinge im Münchner Tierheim? Eine Geschenkpatenschaft für Tiere ist ein ideales Geschenk für Tierfreundinnen und -freunde, das für Freude sorgt und gleichzeitig Gutes tut! Diese Geschenkpatenschaften sind für 7,50 Euro, 15,00 Euro und 30,00 Euro pro Monat zu haben - unbefristet oder begrenzt auf sechs, zwölf oder 24 Monate. Sie können außerdem wählen zwischen einer Gruppenpatenschaft für alle Tiere oder speziell für unsere Hunde, Katzen oder Kleintiere im Münchner Tierheim. Der Beschenkte erhält zusätzlich zur Patenkarte des Tierschutzverein München e.V. eine Grußkarte und eine Spendenbescheinigung, die steuerlich geltend gemacht werden kann. Die Geschenkpatenschaft kann online beantragt werden. Telefonische Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer: 089 921000-58.


 

Benefizshow fürs Münchner Tierheim

 

Am Freitag, den 4. Mai 2018 ist es wieder so weit: Wir laden ein zum Benefizveranstaltung zugunsten des Münchner Tierheimes. Längst hat unsere Charityshow mit Sängern, Tänzern und Comedians eine große Fangemeinde,  sodass es wenige Tage vor der Veranstaltung nur noch Karten an der Abendkasse gibt. Eine Eintrittskarte kostet 20,00 Euro. Bei direkten Anfragen wenden Sie sich bitte an Petra Strauch unter der Telefonnummer 089 921000-25 oder per E-Mail an petra.strauch@tierschutzverein-muenchen.de.  Ausführliche Einzelheiten zum Programm unserer diesjährigen Benefizveranstaltung finden Sie auf unserer Homepage.


 

Jahresmitgliederversammlung - Statistikbericht

 

Auf der Jahresmitgliederversammlung des Tierschutzverein München e. V. erläuterte der Vorstandsvorsitzende Kurt Perlinger am 14. April 2018 ab 13 Uhr im Münchner Hofbräukeller den Geschäfts- und Rechenschaftsbericht des Jahres 2017. Darin enthalten sind sämtliche Zahlen und Fakten des Tierschutzvereins und seiner Tierschutzeinrichtungen (Tierheim und Gnadenhof). Mit berücksichtigt sind auch die Bilanzdaten der vereinseigenen GmbHs, der WÖF GmbH (Agentur für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising), der Tiermedizinischen GmbH sowie der Stiftung Tierschutz München. Aufgrund des positiven Jahresabschlusses 2017 mit einem Gewinn von 414.000 Euro, dem positiven Bericht des Prüfungsausschusses und der gesicherten Finanzierung des Neubaus eines multifunktionalen Hundehauses mit Baukosten in Höhe von rund 4 Millionen Euro wurde der Vorstand von der anwesenden Mitgliederversammlung einstimmig entlastet. Weitere Einzelheiten können Mitglieder im Geschäfts- und Rechenschaftsbericht 2017 (Statistikbericht) einsehen, der unter der Telefonnummer 089 921000-59 angefordert werden kann.


 

Stopp dem Bienensterben

 

Drei bienenschädliche Insektizide sollen in Europa nun nicht mehr im Freien eingesetzt werden dürfen. In Brüssel stimmten die Vertreter der EU-Länder mehrheitlich dafür, den Einsatz sogenannter Neonikotinoide auf Äckern zu verbieten. Diese Insektizide stören bei Käfern, Schmetterlingen und Bienen die Nervenleitern, so dass die Tiere die Orientierung verlieren, Pollen nicht mehr aufnehmen oder sich nicht mehr fortpflanzen können. In Gewächshäusern dürfen die Stoffe Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid aber weiterhin verwendet werden. Es ist unbestritten, dass die industrielle Landwirtschaft einen entscheidenden Anteil am Bienensterben hat. Wer einen Garten hat, der kann einiges gegen das Bienen- und Insektensterben tun: zum Beispiel mit einer Blumenvielfalt oder einem Staudenbeet, das zwischen März und Oktober immer blüht. Oder einer Wildwiese: Sparen Sie im Rasen Stellen aus, die Sie nur zweimal im Jahr mähen, so dass mehr Wildblumen zur Blüte kommen. Zahlreiche Bienenarten danken es Ihnen und Sie können sich über den Anblick einer schönen Wildwiese freuen.


 

Sofie sucht ihren Lieblingsmenschen

 

Die zweijährige Mischlingshündin Sofie hatte Glück im Unglück: Im Sommer 2017 entwischte die aus Südeuropa eingeführte Hündin ihrem neuen Besitzer schon am ersten Tag. Dank der hartnäckigen Tag-und-Nacht-Suche von Eveline Kosenbach, der Leiterin unserer Tiervermisstenstelle, wurde sie jedoch nach einigen Wochen wieder eingefangen. Sofie ist extrem scheu und hat jegliches Vertrauen zu ihr fremden Personen verloren. Nur zu ihren Pflegerinnen hat das schlaue Hundemädchen im Laufe der Zeit Zutrauen gefasst. Für unsere Sofie suchen wir einen Menschen, der bereit ist, viel Zeit und Geduld zu investieren. Ideal wäre ein Zuhause in ländlichem Gebiet mit viel Ruhe und friedlichem Umfeld. Bitte melden Sie sich, wenn Sie unsere Hündin Sofie kennenlernen möchten. Telefon: 089 921 000-43.


 

Sind "Maikätzchen" wirklich besser?

 

Einige Katzenfreunde sind überzeugt: Maikätzchen – das sind die im Frühjahr geborenen Katzen - seien "besser" als die im Herbst geborenen. Angeblich sollen sie robuster, weniger anfällig für Krankheiten und temperamentvoller sein. Beweisen lässt sich das nicht. Diese Annahme hat ihren Ursprung wahrscheinlich vorwiegend aus der Haltung in freier Natur und bezieht sich auf Freigänger oder sogenannte Bauernhofkatzen. Tatsächlich kommen im Frühjahr gebotene Katzen zur wettermäßig günstigeren Jahreszeit zur Welt und das Futterangebot ist größer. Die Tiere erkranken deshalb nicht so schnell wie Katzenwelpen, die bei kälteren Temperaturen geboren sind. Werden die Babys im Haus geboren, gibt es diesen Unterschied nicht. Im Münchner Tierheim warten übrigens Dutzende von jungen, alten, großen oder kleinen Samtpfoten auf Menschen, denen sie ihr Herz schenken können. Anfragen beantworten wir gerne unter der Telefonnummer 089 921000-36.


 

Einladung zum Hundebegegnungstag

 

Am Sonntag, dem 6. Mai 2018, veranstaltet der Münchner Tierschutzverein von 11 bis 14 Uhr einen weiteren Hundebegegnungstag mit dem Schwerpunkt: Sozialkontakte unter Hunden. Das Programm im Überblick: Gerätetraining zur Förderung von Kondition, Konzentration sowie der Mensch-Hund-Beziehung. Basistraining einfacher Hörzeichen, z.B. Sitz und Platz. Halti-Training sowie einer Spielgruppe für erwachsene Hunde. Die Veranstaltung richtet sich an Hunde aller Altersklassen, Größen und Rassen ohne körperliche Einschränkungen und wird von unseren erfahrenen Hundetrainern betreut und angeleitet. Die Teilnahmegebühr beträgt für Mitglieder 20 Euro und für Nichtmitglieder 30 Euro. Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung setzen wir voraus. Anmeldungen sind erbeten unter Telefon 089 921000-58.


 

Achtung: Hitzefalle Auto

 

Die heissen Tage im April hatten nicht nur Sonnenstunden, sondern auch Schattenseiten. Mehrere Hunde sind im Auto erstickt, weil der Tierhalter "schnell 'mal" was erledigen wollte. Ein Fahrzeug kann sich bei hohen Außentemperaturen schon innerhalb weniger Minuten auf über 70 Grad Celsius erhitzen. Diese Gefahr wird auch nicht damit gebannt, dass man einen Schattenparkplatz gefunden hat oder die Fenster einen Schlitz offen lässt. Wer bei Hitze einen Auto zurückgelassenen Hund entdeckt, sollte folgendes tun: 1. Den Tierhalter ausfindig machen. Falls dieser nicht schnell genug auffindbar ist: 2. Polizei oder Feuerwehr rufen, die das Fahrzeug auch zwangsweise öffnen, um den Hund zu befreien. 3. Zeugen hinzuziehen und ggf. Fotos und Filme machen; so kann man nachweisen, dass es sich um eine lebensbedrohliche Notsituation gehandelt hat. 4. Die Autoscheibe einschlagen, wenn der Zustand des Hundes so kritisch ist, dass nicht mehr auf das Eintreffen der Polizei gewartet werden kann. 5. Das Tier nach der Befreiung kühlen, Wasser anbieten und in Seitenlage halten bis die alarmierte Tierrettung eintrifft.


 

Einladung zum Vortrag über Tierheimhunde

 

Die Tierpsychologin und Hundetrainerin Stephanie Lang von Langen berichtet in ihrem Vortrag am 12. Juni 2018 von 18:00 bis 20:30 Uhr (siehe auch: das-wunjo-projekt.de/aktuelles/) im Saal des Katzenhauses im Münchner Tierheim, welche speziellen Eigenarten viele Hunde aus dem Tierschutz mitbringen. Die Hundeexpertin gibt den Zuhörern hilfreiche Tipps für den Alltag  und zeigt auf, mit welchen kleinen Übungen, Tricks und Verhaltensweisen ein glückliches Miteinander von Mensch und Hund ermöglicht werden kann. Eine Eintrittskarte kostet 30,00 € und kann bis Donnerstag, den 31.05.2018 unter der E-Mailadresse s.haberhauer@tierschutzverein-muenchen.de reserviert werden. Hunde, die sich im Vortragsraum ruhig verhalten, können mitgebracht werden.

 
 
 
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