Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Juli 2020
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Tierschutz intern - Juli 2020

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Werden Sie Tagesheld im Tierheim

 

Wegen der Corona-Krise sind im Münchner Tierheim weiterhin keine Besucher erlaubt. Aber auch ohne persönlichen Besuch können Sie unseren Schützlingen bis zu ihrer Weitervermittlung helfen: Werden Sie "Tagesheld" für Tierheimtiere! Wie das geht? Klicken Sie auf das jeweilige Tagesdatum in unserem Wunschkalender auf unserer Homepage. Hinter jedem Kästchen verbirgt sich ein Tier mit speziellem Wunsch. Lassen Sie sich überraschen! Machen Sie einen Schützling aus dem Münchner Tierheim glücklich und helfen Sie sinnvoll, ganz ohne direkten Kontakt und Infektionsgefahr. Reinschauen lohnt sich – vielen Dank!


 

Tipps für den Badespass mit Vierbeinern

 

Für viele Hunde gibt es an heißen Sommertagen nichts Schöneres, als eine erfrischende Abkühlung im Wasser. Damit die Wasserratten ihren Badespaß voll genießen können, sollten einige Regeln beachtet werden. Während beispielsweise Retriever gerne stundenlang mit Blick ins Wasser auf Fischfang aus sind, steht für andere das Schwimmen und Apportieren von Spielzeugen oder Dummys zum Tauchen an erster Stelle. Bitte lassen Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt, denn starke Strömungen könnten gefährlich werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seinem Vierbeiner eine Schwimmweste anziehen. Nach dem Baden ist es ratsam, die Ohren vorsichtig aber gründlich zu trocknen. Besonders bei Hunden mit Hängeohren könnten Wasserspuren im Ohr zu Entzündungen führen. Übrigens: Hunderassen mit kurzen Fellhaaren brauchen bei starker Sonneneinwirkungen manchmal einen Schutz mit spezieller Hundesonnenschutzlotion und ein Sonnenschirm ist auch nicht verkehrt. (Foto:pixabay)


 

Zecken haben jetzt Hochsaison

 

Experten warnen: Im Jahr 2020 ist die Zeckengefahr in Bayern besonders hoch! Damit steigt das Risiko über einen Zeckenstich mit Borreliose oder Hirnhautentzündung infiziert zu werden (FSME-Infektion). Auch Hunde sind vor allem Spaziergängen durch hohes Gras gefährdet. Danach sollten die Vierbeiner gründlich auf Zecken abgesucht werden. Hat sich einer der Blutsauger beim Hund festgesetzt heißt es schnell handeln und die Zecke entfernen! Denn schon kurz nach dem ersten Stich, können die winzigen Spinnentiere Krankheiten wie Borreliose, Anaplasmose oder Babesiose übertragen. Die Folgen sind unter anderem Fieber, Gelenkentzündungen, Lähmungserscheinungen oder Nierenerkrankungen. Mit effektivem Zeckenschutz für Hunde kann die Gefahr verringert werden. Bewährt haben sich chemische Mittel wie Spot-On, Zeckenhalsband, Zeckenspray und Kautabletten.


 

Wichtig: Der "Personalausweis" für Haustiere

 

Bitte rechtzeitig vor dem Urlaub daran denken, Haustiere mit einem Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Auf dem Chip ist eine 15-stellige Nummer verzeichnet, die ähnlich einem Personalausweis, den Namen des Hundes,Rasse, Geschlecht und die Kontaktdaten des Eigentümers des Tieres enthält. Diese Informationen sind im Heimtierausweis verzeichnet, der bei Urlaubsreisen innerhalb Europas mitgeführt werden muss. Mithilfe des Mikrochip-Codes können Hunde oder Katzen schnell rückgeführt werden, falls sie entlaufen sind. Die Kennzeichnung eines Haustieres durch einen Mikrochip (auch Transponder genannt) nützt allerdings nur dann etwas, wenn die hinterlegten Daten einem Haustierregister – beispielsweise Tasso e.V. oder dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes – gemeldet wurden. Wird ein Fundtier aufgefunden, können Tierärzte, die Polizei oder Mitarbeiter im Tierheim die Chipnummer auslesen  und den Eigentümer des Tieres über das Haustierregister informieren. Weitere detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage des Münchner Tierschutzvereins. (Foto: Bundestierärztekammer)


 

Katzenlady Balu will Nr. 1 sein

 

Katze Balu lebt seit Ende Mai 2020 im Münchner Tierheim und ist eine temperamentvolle und verschmuste, wenngleich eigenwillige Katzenlady. Stress und laute Geräusche mag die 10-jährige Diva gar nicht und leider kommt sie deshalb mit kleinen Kindern nicht zurecht. Ideal für unsere süße Samtpfote wäre ein Zuhause in Wohnungshaltung bei Tierfreunden, für die Balu die Nummer Eins sein darf und täglich Streicheleinheiten und Fürsorge bekommt. Unsere Pfleger geben unter der Telefonnummer 089 921000-36 gerne ausführlich Auskunft über Katzenlady Balu.


 

Endlich: EU richtet Untersuchungsausschuss zu Tiertransporten ein

 

Jährlich werden rund eineinhalb Milliarden (!) Schweine, Kühe sowie Schafe und Ziegen unter qualvollen und tierquälerischen Bedingungen quer durch die EU und nicht selten tagelang in Drittländer transportiert. Fast immer mangelt es bei den barbarischen Lebendtransporten an ausreichender Wasserversorgung und Platzmangel. Vor allem in Sommermonaten bei hohen Temperaturen gibt es nach Erkenntnissen der EU-Parlamentarier immer wieder erhebliche Verstöße gegen das geltende EU-Recht. Endlich hat nun das Europäische Parlament am 19.06.2020 mit großer Mehrheit die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zu Tiertransporten beschlossen. Damit wird den langjährigen Forderungen der Grünen-Fraktion im EU-Parlament Rechnung getragen. Der Untersuchungsausschuss soll die Missstände und Verstöße gegen EU-Recht bei Tiertransporten aufdecken und die Einhaltung von Tierschutzstandards sichern. das alles ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wieviel Zeit wird vergehen, bis das unendliche Leid der lebendig transportierten Schlachttiere tatsächlich ein Ende findet? (Foto: Animals Angels)


 

Wespe für einen Sommer

 

Keine Panik vor Wespen im Sommer! Meist sind die Tiere mit sich und ihren Aufgaben so beschäftigt, dass sie Menschen nicht weiter beachten. Die Arbeitsdrohnen schwärmen aus, um Nahrung für die Larven ihrer Königin zu beschaffen. Sie durch Wedeln von Kaffeetisch, Grillplatte oder Limonade zu vertreiben ist kontraproduktiv, denn die Tiere fühlen sich dann angegriffen und könnten stechen. Um die Wespen abzulenken, kann man eine Schale mit Zuckerwasser oder ein Stückchen Wurst abseits des gedeckten Tisches platzieren. Und ein Wespennest am Haus? Keine Panik! Ein Wespenvolk lebt nur einen Sommer lang und stirbt dann. Die meisten Wespennester sind schon Mitte September bereits verlassen und leer. Die Königin legt im Hochsommer durch eine Hormonumstellung befruchtete Eier, aus denen nur die Königinnen der nächsten Generation hervorgehen. Die männlichen Drohnen sterben. Auch die alte Königin geht zugrunde. Die künftigen, jungen Königinnen überwintern irgendwo außerhalb des alten Wespennestes, beispielsweise in einem Holzstoß. Die nächste Generation baut sich ein neues Nest, das alte wird nicht mehr wieder bezogen. Übrigens: Wespen leisten im Garten nützliche Dienste. Wie Bienen und Hummeln bestäuben sie Blüten und tragen damit zu einer reichen Obsternte bei. Außerdem vertilgen sie eine Menge Insekten und helfen, die Schädlinge im Garten einzudämmen.(Foto pixabay)


 

13 Alpenrinder wegen nächtlichen Wanderern abgestürzt

 

Auf einer Alp unterhalb des Immenstädter Horns sind Mitte Juni 13 Rinder abgestürzt. Zwei Tiere überlebten den Sturz in 300 Meter Tiefe nicht, eins wurde schwer verletzt, die restliche Herde konnte mit Verletzungen geborgen werden. Das Unglück wurde von Wanderern verursacht, die trotz behördlichem Verbot, in der Schutzhütte auf dem Immenstädter Horn übernachtet bzw. nachts gefeiert haben. Das städtische Forstreferat richtet einen dringenden Appell an alle Besucher: Auf nächtliche Aktivitäten außerhalb fester Forst- und Alpwege verzichten; keine stark strahlenden Leuchten verwenden und das Feuermachen und ähnliche Aktivitäten unterlassen. Während des Sommers dauerhaft auf der Alp lebende Rinder nutzen ihre Weiden auch nachts, geraten jedoch durch Lärm oder grelles Licht in Panik. Im Fall der verunglückten Immenstädter Rinderherde hielten es die Verursacher nicht einmal für nötig die Bewirtschafter der Alp izu informieren oder die Bergwacht zu benachrichtigen. Die Bergung der abgestürzten Rinder dauerte den ganzen Folgetag. (Foto: pixabay)

 
 
 
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