Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Juli 2019
Wird diese E-mail nicht korrekt angezeigt?
Klicken Sie hier!
 
 
 
 
logo
 
 
 
 

Newsletter

 

Tierschutz intern - Juli 2019

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Wir laden herzlich ein!

 

Am Sonntag, den 14. Juli 2019, öffnet das Tierheim München von 10 bis 17 Uhr seine Pforten zum alljährlichen Sommerfest. Große und kleine Tierfreunde sind herzlich dazu eingeladen und können sich von einem vielfältigen Programm und attraktiven Info- und Verkaufsständen überraschen lassen. Unsere Tierheimleiterin Dr. Dalia Zohni wird wie stets einige unserer liebenswerten Hunde auf dem "Dogwalk" vorstellen. Ab 13 Uhr sind alle unsere Tierhäuser geöffnet und wir hoffen, dass manche unserer Schützlinge ihre Lieblingsmenschen kennenlernen werden. Die kleinen Tierfreunde werden von unserem „MiniPigs“-Team beschäftigt und von Kasperl Zettl mit seinen lustigen Marionetten unterhalten. Auf Jugendliche wartet ein Infostand der „Wilden Pfoten mit vielen Anregungen. Unser musikalisches Highligt ist die Stepptanzgruppe der Münchner Tänzerin Silvia Plank. Wir freuen uns auf viele Besucher und danken allen ehrenamtlichen Helfern!


 

Piep, piep - Pampe!

 

Männliche Küken dürfen vorerst weiterhin direkt nach der Geburt geschreddert werden! Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden und urteilte, dass das Hähnchentöten übergangsweise erlaubt bleibt, bis Alternativen - wie beispielsweise Verfahren zur Geschlechtsbestimmung schon im Hühnerei - zur Verfügung stehen. Allerdings wiesen die Richter auf unzulängliche Tierschutzbelange hin: Aus Sicht der Bundesrichter reichten die von der Geflügelwirtschaft bislang angeführten wirtschaftlichen Gründe als Rechtfertigung für das Töten frischgeborener Tiere nicht aus. Laut Tierschutzgesetz darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, wobei die Belange des Tierschutzes schwerer wiegten als das wirtschaftliche Interesse der Brutbetriebe, so das Gericht. Wer das Hähnchenkükentöten nicht unterstützen will, kann das beim Einkaufen schon jetzt tun. Bei vielen Supermärkten gibt es Eier von Initiativen, die auf das Töten männlicher Küken verzichten. Für Verbraucher gibt es beim Eier-Kauf die Möglichkeit, das Töten der Eintagsküken zu verhindern. Einige Initiativen haben dem Küken-Schreddern nämlich den Kampf angesagt. Mit einem Aufschlag auf den Eier-Preis wird die teure Mast der Legehennen-Brüder finanziert. 


 

Vorsicht vor Käfigräubern im Garten

 

Kleintiere in Außengehegen brauchen besonderen Schutz, um Angriffe durch das Erdreich zu vermeiden: Man hebt etwa 40 bis 50 Zentimeter Erde aus und legt darauf ein engmaschiges Metallgitter von der Größe des Käfiggrundrisses auf. Pro Kaninchen sind zwei bis drei Quadratmeter notwendig. Über dieses Gitter gibt man Erde und Grassaat und errichtet auf diesem Fundament den Käfig, dessen Außenseiten mit dem im Boden liegenden Gitter verbunden werden. So sind Kaninchen und Co. bestens geschützt. Falls Sie eines unserer Kaninchen adoptieren wollen, melden Sie sich bitte in unserem Kleintierhaus unter der Telefonnummer: 089 921000-53.


 

Plätzchen für unsere Schätzchen gesucht

 

Baloo, Fabius, Nino und Alvin kamen zusammen mit 35 weiteren jungen Katzen nach einer Wohnungsräumung zu uns ins Tierheim. Die ehemalige Besitzerin war mit so vielen Katzen heillos überfordert. Fünf Samtpfoten konnten bislang vermittelt werden, die anderen warten noch immer auf ein neues, liebevolles und artgerechtes Zuhause. Wer kann eine oder mehrere unserer Schützlinge übernehmen? Weitere Infos zu unseren Schätzchen finden Sie auf unserer Homepage. Bei Interesse rufen Sie bitte direkt in unserem Katzenhaus an unter Telefonnummer 089 921000-36. Gerne können Sie die liebenswerten Samtpfoten auch von Mittwoch bis Sonntag, von 13 bis 16 Uhr besuchen und kennenlernen.


 

Die Hundstage kommen

 

Trotz Rekordjuni stehen die eigentlichen „Hundstage“ noch bevor. Gemeint sind die heißen Tage von etwa 23. Juli bis zum 23. August. Hier unsere Tipps für Vierbeiner:  Anstatt in praller Hitze spazieren zu gehen, sollte das Gassigehen in den frühen Morgen- und späten Abendstunden stattfinden. Bei Hitze Fahrradfahren und den Hund nebenher rennen lassen, ist tabu. Eine Wasserflasche nicht vergessen. Im Handel gibt es spezielle Trinkflaschen mit Napf. Hunde, die Wasser mögen, lieben Spaziergänge an Seen, Weihern oder Bächen. Bitte vorher abklären, ob badende Vierbeiner erlaubt sind. Im eigenen Garten schafft ein Wasserschlauch oder ein Planschbecken sowie ein gemütliches Plätzchen im Schatten Kühlung. Bitte auch daran denken, Futterreste schnell wegzuräumen, damit sie nicht verderben. Ratsam ist es besonders älteren und kranken Tieren tagsüber nur kleine Futterrationen geben, das strengt den Organismus weniger an. Langhaarige Hunde sind froh über einen Sommerschnitt bzw. über ein Ausdünnen des allzu dichten Felles. Bei Hitze niemals einen Hund im Auto zurücklassen! Die Innentemperaturen können zur Todesfalle werden. Bitte die Polizei alarmieren, wenn ein überhitzter Hund in einem Fahrzeug entdeckt wird und der Fahrer nicht ermittelbar ist. 


 

Freiheit für Elefanten, Flußpferde und Co.

 

In den meisten EU-Ländern sind Wildtiere im Zirkus bereits verboten. In Deutschland gab es 2003, 2011 und 2016 drei Anläufe im Bundesrat, ein bundesweites Verbot von Wildtieren wie Affen, Giraffen, Nashörnern, Elefanten, Bären und Flusspferden in Zirkussen auf den Weg zu bringen. Jedes Mal ist das Verbot durch die Blockade der Unionsparteien und aufgrund des Vetos des zuständigen Bundesministeriums gescheitert. Das Argument: Die Einführung eines solchen Verbots käme einem Berufsverbot gleich und wäre damit ein Grundrechtseingriff, für den es bislang keine Begründung gebe. Jetzt haben sich Deutschlands Agrarminister_innen im April 2019 erneut für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus ausgesprochen und die Bundesregierung mit Nachdruck gebeten, eine Rechtsverordnung zu erlassen. Zur Verstärkung dieser Initiative engagiert sich der Münchner Tierschutzverein im Rahmen der Gemeinschaftskampagne #endlichrausjetzt. Die Forderung: Ein Verbot von Wildtieren im Zirkus! Unterstützen Sie uns dabei: Verbreiten Sie diese Nachricht! Folgen Sie auf Instagram dem Hashtag #endlichrausjetzt. Informieren Sie sich  auf www.endlich-raus.jetzt/#machmit, was Sie zusätzlich noch tun können.


 

Kennzeichnung von Haustieren rettet Leben

 

Vor allem während der Sommermonate warten Fundtiere im Tierheim vergeblich auf Abholung. Meist sind die Tiere weder gechipt noch tätowiert, womit die Chance ihre Halter zu finden gleich Null ist. Die Kennzeichnung eines Haustieres durch einen Mikrochip oder eine Tätowierung nützt allerdings nur dann etwas, wenn sie vom Eigentümer des Tieres einem Haustierregister – beispielsweise Tasso e.V. oder dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes – gemeldet wurden. Dort werden die Kontaktdaten des Tierhalters, der Name des Tieres sowie die Chipnummer oder die Tätowierungskürzel vermerkt. Wird ein Fundtier aufgefunden und ins Tierheim gebracht, kann es dadurch umgehend identifiziert und nach Hause rückgeführt werden. Unser Appell an alle Tierhalter: Bitte lassen Sie Ihr Tier nicht nur kennzeichnen, sondern melden Sie seine Kennzeichnung. Falls Ihr Tier entlaufen ist, rufen Sie unbedingt beim nächstliegenden Tierheim an! Unverständlicherweise fällt uns immer wieder auf, dass dies nicht geschieht. Bei unserer Vermisstenstelle werden Sie unter der Telefonnummer 089 921000-22 gerne persönlich beraten.


 

Listenhunde brauchen eine Lobby

 

Hunde, die in Bayern auf Liste 1 der Hundeverordnung verzeichnet sind, haben schlechte Karten: Für die Rassen American Pitbull Terrier, American Staffordshire-Terrier, Bandog, Staffordshire Bullterrier und Tosa Inu, ist ein Leben als Familienhunde ein weit entfernter Traum. Das Dasein hinter Tierheimgittern ist ihre traurige Realität. Auch wenn so ein Hund niemals auffällig wurde, ist seine Haltung in Bayern so gut wie ausgeschlossen. Die Zeche bezahlen die auf Spenden angewiesenen Tierheime - und natürlich die „Listis“, die ausschließlich wegen ihrer Rassezugehörigkeit diskriminiert sind und keine Lobby haben. Unter dem Motto „Ein Herz für jede Hunderasse!“ veranstaltet der Tierschutzverein München e.V. am Sonntag, den 28. Juli 2019, von 10 bis 17 Uhr, eine Kundgebung für Listenhunde. Wir erwarten verschiedene Tierschutzorganisationen und zahlreiche "Listi-Freunde". Unsere Gäste erwartet ein buntes Rahmenprogramm mit Tombola, einem mobilen Tattoo- und Fotostudio v, Flohmarkt , Tierheimführungen und ein spannendes Hundequiz. Für das leibliche Wohl sorgt "Erbils mediterran & vegan", es gibt Kaffee und Kuchen sowie eine große Auswahl an Kaltgetränken. Anmeldungen nehmen wir unter Telefon 089 921000-74 oder per E-Mail an info@moderndogblog.de entgegen.


 

Gassigeher-Seminar - bitte jetzt schon anmelden!

 

Wer keinen Hund halten kann, aber den Umgang mit dem besten Freund des Menschen liebt und einem heimatlosen Vierbeiner etwas Gutes tun will, ist im Münchner Tierheim an der richtigen Adresse! Damit das Spazierengehen mit unseren Herzblättern konfliktfrei verläuft, bieten wir regelmässig Seminare für ehrenamtliche Gassigeher an, die allerdings ziemlich schnell ausgebucht sind. Das nächste Seminar findet am Sonntag, den 04.08.2019, von 13 bis 16 Uhr, im großen Saal des Katzenhauses, Brukenthalstraße 6, statt. Bitte melden Sie sich dazu rechtzeitig unter Telefon: 089 921000-74 oder per E-Mail: gassigehen@tierschutzverein-muenchen.de an. Wir freuen uns auf Sie!

 
 
 
Termine Hilf mit Mach mit Sei dabei
 
 
Kontakt |  Impressum |  Newsletter abbestellen |  Datenschutzerklärung