Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Januar 2019
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Tierschutz intern - Januar 2019

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Volksbegehren: Rettet die Bienen!

 

80 Aktionsbündnisse haben sich in Bayern formiert mit dem gemeinsamen Ziel, dass sich 1 Million Wahlberechtigte für das Volksbegehren "Artenvielfalt und Naturschönheit Bayern - Rettet die Bienen!" in den Rathäusern eintragen. Der Eintragungszeitraum in den Rathäusern für das Volksbegehren beginnt bereits am Montag, den 31. Januar 2019 und läuft bis Mittwoch, den 13. Februar 2019. Zum Trägerkreis des Volksbegehrens gehören die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern (ÖDP), der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), das Bündnis 90/Die Grünen Bayern und der BUND Naturschutz in Bayern. Unterstützung kommt von einem breiten Bündnis in der Gesellschaft aus Organisationen, Unternehmen, Verbänden und Parteien.


 

Neujahrsnews von der Tierschutzbaustelle

 

Unser neues eingeschossiges Hundehaus mit einer Grundfläche von 1.455 m² war Mitte November außen bereits verputzt, der Innenausbau war in vollem Gange, was besonders im Quarantänebereich aufwändig sowie zeit- und kostenintensiv ist. Rund 60 Vierbeiner mit unterschiedlichsten Ansprüchen können pro Tag im neuen Hundehaus nach neuesten Richtlinien versorgt werden. Das daneben südwestlich liegende zweigeschossige Tierarztzentrum war im Rohbau fertiggestellt, noch vor Jahresende 2018 wurde das Dach aufgesetzt. Zwei Operationssäle, mehrere Behandlungsräume und eine moderne Intensivstation werden hier unter einem Dach eingerichtet und ersetzen die auf dem bisherigen Tierheimgelände verteilten tiermedizinischen Einrichtungen. Wenn alles wie geplant weiterläuft, können wir die beiden im Dezember 2017 begonnenen Neubauten Mitte 2019 eröffnen. Herzlichen Dank an alle, die dem Münchner Tierschutzverein mit Spenden helfen diese Tierschutzeinrichtungen zu finanzieren.


 

Endlich Schlafenszeit für Igel

 

Mehr als 150 junge Igel sind vor Weihnachten im Münchner Tierheim eingeliefert worden. Wegen des viel zu warmen Dezemberwetters konnten die Tiere nicht in den Winterschlaf gehen. Viele Jungtiere, die zwar ausreichend Gewicht von mindestens 500 Gramm für den langen Schlaf durch den Winter hatten, liefen desorientiert herum. Futter, wie Insekten oder Würmer, fanden sie auch nicht. Ein Dilemma, das den Lebensrhythmus der kleinen Stacheltiere völlig aus dem Lot gebracht hat. Ohne Zufütterung im Tierheim oder durch Futtergaben in privaten Gärten, wäre ihr Überleben infrage gestellt. Glücklicherweise wird es jetzt allmählich kälter und die Stacheltiere können ihren natürlichen Winterschlaf antreten. Wie es den Igeln geht, will der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in seiner Studie „Die Igel in Bayern“ herausfinden. Jeder Tierfreund kann mitmachen und eine Igel-Meldung abgeben. Wichtig zu wissen: Ein gesunder, gut genährter Igel braucht keine Hilfe. Igel sind Wildtiere und für das Überwintern in der Natur geschaffen. Bitte sammeln Sie keinen Igel grundlos ein! Wenn Sie allerdings jetzt, im Januar, noch einen jungen Igel herumirren sehen, meöden Sie sich bitte bei unseren Wildtierpflegern unter der Mobilfunknummer 0174 7729600 oder unter der Festnetznummer 089 921000-14.


 

Zweitjob für ausgediente Weihnachtsbäume

 

Das Schicksal eines Weihnachtsbaumes nach "Heilig Drei König" ist meist die Biomülltonne bzw. die Kompostieranlage. Tierschützer haben allerdings noch eine weitere Aufgabe für das Bäumchen, das meist nur schweren Herzens entsorgt wird. Komplett entschmückt und mit Vogelfutter bestückt, dient er den heimischen Wintervögeln als gerne angenommener Futterbaum. Meisenringe oder -kugeln, aber auch kleine Halterungen mit Körnerfutter, Haferflocken oder Rosinen locken die Vögel an, die im Ex-Weihnachtsbaum sogar ein windgeschütztes Plätzchen mit Regenschutz unter den ausladenden Zweigen finden. Generell wichtig ist. Einen alten Weihnachtsbaum nicht einfach im Wald oder anderswo in freier Natur wegwerfen und somit zu unerlaubt liegen gelassenem Müll werden.


 

Traumplatz für Vicky und Hexi gesucht

 

Katze Vicky und Kater Hexi sind Geschwister und leben seit November 2018 im Münchner Tierheim. Die beiden 2012 geborenen Samtpfoten wurden aus gesundheitlichen Gründen abgegeben und waren in der ihnen fremden Umgebung zunächst sehr verunsichert. Doch wenn das schüchterne Pärchen seine anfängliche Ängstlichkeit überwunden hat, zeigt sich ihr liebes und verschmustes Wesen. Für die anhänglichen Stubentiger suchen wir – idealerweise als Pärchen - ein Zuhause in Wohnungshaltung mit vernetztem Balkon, in dem genügend Platz zum Toben, aber auch Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Bei Interesse melden Sie sich bitte in unserem Katzenhaus unter der Telefonnummer 089 921000-36.


 

Achtung: Blutige Tierqual in Daunenjacken

 

Bei Minusgraden hüllt sich so mancher gerne bedenkenlos in wärmende Daunenkleidung. Wer verhindern will, dass deshalb Gänse und Enten dafür bestialisch gequält werden, muss sich informieren, wo die Daunen herkommen, die in seiner Kleidung stecken. Grausige Videofilme von Tierschützern beweisen, dass das brutale Rupfen von Federn an lebendigen Tieren immer noch praktiziert wird. Den Gänsen und Enten werden dabei mehrmals im Jahr die Federn ohne Betäubung aus dem Leib gerissen! Es ist eine schmerzvolle und blutige Prozedur, bei der die Tiere meist nur knapp überleben. In Europa ist der sogenannte Lebendrupf schon seit 1999 verboten. Allerdings dürfen den Tieren während der Mauser die Federn „abgestrichen“ werden. Raufen heißt das auch. Diese Lücke nutzen Betriebe laut Tierschutzberichten offenbar, um Lebendrupf zu praktizieren, vor allem in Osteuropa und Asien. Auf den Etiketten der Daunenkleidung selbst findet man über die Herkunft der Daunen keine Angaben. Auch die Verkäufer wissen meist nicht Bescheid. Einziger Ausweg: Auf zweifelhafte Daunenbekleidung strikt verzichten! Daunenersatzmaterialien wärmen genauso gut. Hersteller, die die Zertifikate RDS (Responsible Down Standard) und TDS (Global Traceabel Down Standard) verwenden, garantieren zwar, dass keine Lebendrupfdaunen verwendet werden, sondern vielmehr die Daunen von bereits getöteten Tieren. Diese Daunenzertifikate sind allerdings umstritten.


 

Tierschutzkalender 2019: Noch gibt es Restexemplare

 

„Ein Herz für Tierheimtiere“ lautet das Motto unseres hochwertig hergestellten Jahreskalenders für das Jahr 2019, von dem noch einige Restexemplare vorhanden sind. Jeder Kalender mit hochwertigen, 350 Gramm schweren Farbfotoseiten, informativen Texten und ausführlichem Kalendarium zeigt 12 unserer Tierheimgäste, darunter auch eine erstklassig fotografierte Honigbiene und ein winziges Siebenschläferbaby. Unsere Schützlinge wurden vor farbigen Hintergründen fotografiert, was besonders bei unserer Dezemberziege, die partout nicht stehen bleiben wollte, recht zeitspielig war. Jeder Cent, der durch den Kalenderverkauf nach Abzug eigener Kosten übrig bleibt, kommt zu 100% unseren Tieren im Tierheim München und auf unserem Gnadenhof Kirchasch zugute! Bestellungen nehmen wir gerne per E-Mail: info@tierschutzverein-muenchen.de an oder aber telefonisch unter der Nummer: 089-921000-59.


 

Können Hunde frieren?

 

Auf die Frage, ob Hunde frieren können, gibt es keine eindeutige Antwort. Pauschal gilt: Je dicker der Hund und je dichter das Fell, desto besser sind die Tiere gegen Kälte geschützt. Im Gegensatz zu dickeren Hunden haben Schlanke wenig Fettreserven, die sie vor Kälte schützen könnten. Sollten sich die Tiere allerdings viel bewegen und herumtollen, besteht keine Gefahr, dass sie zu sehr frieren könnten. Problematisch wird es dann, wenn sie über mehrere Stunden im Freien sind oder ins Wasser springen und sich dann zu Hause auf einen kalten Boden, wie beispielsweise einen Fliesenboden legen. Die Folge kann eine Blasen- oder Lungenentzündung sein. Weitere Anzeichen dafür, dass der Hund friert sind beispielsweise Zittern und Verkrampfen. Aber auch, wenn das Tier besondere Nähe sucht, friert es vielleicht und braucht Wärme. Übrigens: Hunde sollten keinen Schnee fressen. Das kann zu Magen- und Darmproblemen führen. Gegen die Kälte gibt es verschiedenartige Hundemäntel, die auch Nässe abhalten. Wichtig: Die Bekleidungen sollten den Bauch und Nierenbereich schützen, denn eine Unterkühlung kann die Organe schädigen.


 

Einladung zum 1. Kaffeeratsch 2019

 

Die Nachmittage der ersten Donnerstage in den geraden Monaten eines Jahres ist für viele Tierfreundinnen und Tierfreunde reserviert: Das Münchner Tierheim lädt ein zum kultigen Kaffeeratsch im großen Saal des Katzenhauses. Bei Kaffee und Kuchen können unsere Gäste abwechslungsreiche Stunden im Kreise von Gleichgesinnten verbringen und Informationen über brisante Tierschutzthemen und das Münchner Tierheim austauschen. Der 1. Kaffeeratschtermin im neuen Jahr ist der 7. Februar 2019 ab 14 Uhr im Katzenhaussaal. Anmeldungen, Anregungen und weitere Infos gibt's bei: Petra Strauch, Telefon 089 921000-25 oder per E-Mail: petra.strauch@tierschutzverein-muenchen.de. Auch ohne Voranmeldung sind alle Tierfreundinnen und Tierfreunde herzlich willkommen!


 

Danke an alle Freunde des Münchner Tierschutzvereins

 

Zu Beginn des neuen Jahres danken wir allen unseren treuen Mitgliedern, Spendern und Förderern, die immer wieder helfen, unsere umfangreiche Tierschutzarbeit und unsere Tierschutzeinrichtungen - das Münchner Tierheim und unseren Gnadenhof bei Erding - mitzufinanzieren. Dabei sind neben privaten Tierfreundinnen und Tierfreunden, auch viele Münchner Firmen dabei, die uns mit großherzigen Zuwendungen überraschen. Im neuen Jahr können wir endlich den Neubau unseres Hundehauses mit moderner Quarantänestation in Angriff nehmen. Das Gebäude soll südwestlich von unserem Katzenhaus liegen und ist nach einem funktional, ökologisch und energetisch durchdachten Konzept geplant. Rund 60 Hunde pro Tag können im neuen Hundehaus untergebracht werden. Für Fundhunde und Auslandshunde mit Quarantäneauflagen sind eine Quarantänestation nach aktuellen Richtlinien sowie eine Krankenstation vorgesehen. Es gibt Abteilungen für Hunde, die vorübergehend verwahrt werden müssen und für Abgabehunde, die neu vermittelt werden sollen. Auch für die professionelle Aufzucht von Hundewelpen wird ein eigener Bereich zur Verfügung stehen. Wir sagen herzlich danke an alle Unterstützer, die schon gespendet haben, und freuen uns riesig über jeden Euro um den vielen Zamperln in Not ein besseres Leben zu ermöglichen. Allen Tierfreundinnen und Tierfreunden wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

 
 
 
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