TIERHEIM BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN

Aufgrund der Covid-19 Pandemie bleibt unser Tierheim bis auf Weiteres für Besucher geschlossen.
Tiervermittlung und Beratung finden telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt.

Ab sofort haben wir feste Telefonzeiten für die Tiervermittlung (Anfragen, Beratung und Terminvergabe). Die Tierhäuser sind täglich (außer an Feiertagen) von 13.00 bis 16.00 Uhr erreichbar:
Hundehaus 1: 089 / 921 000 26, Hundehaus 2: 089 / 921 000 20, Hundehaus 3: 089 / 921 000 51, Hundehaus 4: 089 / 921 000 56, Hundequarantäne: 089 / 921000 43
Katzenhaus OG: 089 / 921 000 36, Katzenhaus EG: 089 /921 000 825
Kleintiere EG (Kaninchen, Meerschweinchen): 089 / 921 000 53, Kleintiere OG (Vögel, Kleinnager): 089 / 921 000 52

Zum Schutz vor Infektion ist die ehrenamtliche Mithilfe (auch das Gassigehen) momentan leider nicht möglich. Auch Sachspenden können wir bis auf Weiteres nicht mehr annehmen.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres auch keine Schülerpraktikanten eingestellt werden können!

In Notfällen und im Falle von Fundtieren melden Sie sich bitte telefonisch hier:

Kleintiere:
089 / 921 000 53
Katzen:
089 / 921 000 820
Wildtiere:
089 / 921 000 76
Bereitschaftsdienst (von 17:00 – 20:00 Uhr):
0179 / 9815974
Tipps vom Tierarzt für Tierfreunde in München

Fuchsbandwurm

Auch für den Menschen eine Gefahr

Der kleine Fuchsbandwurm ist der gefährlichste Bandwurm für den Menschen. Seine Larven verursachen tumoröse Veränderungen in der Leber und in anderen Organen, die meist tödlich sind, wenn sie unerkannt und unbehandelt bleiben.

Infizierte Füchse scheiden mit dem Kot Bandwurmglieder aus, die Eier enthalten. Die winzig kleinen Bandwurmeier sind leicht wie Staub. Sie können z.B. durch Wind, Regen aber auch durch Insekten verbreitet werden. Menschen und Zwischenwirte können sich durch ungewaschene Waldfrüchte mit Bandwurmeiern infizieren. Aber auch unsere Haustiere, wie Hunde und Katzen scheiden Bandwurmeier aus. Der Mensch kann sich durch Bandwurmeier anstecken, die z. B. im Fell der Haustiere hängen geblieben sind.

Die Infektion verursacht ein tumorartiges Wachstum von Zysten hauptsächlich in der Leber. Mäuse und Bisamratten fressen mit Bandwurmeiern verseuchte Nahrung und werden so zu Zwischenwirten. In den Zwischenwirten entwickeln sich die Bandwurmeier zu Larven (Finnen). Füchse, aber auch Hunde und Katzen (Endwirte) stecken sich an, wenn sie mit Finnen infizierte Zwischenwirte fressen. Im Darm der Endwirte wachsen die Larven zu erwachsenen Bandwürmern heran und produzieren große Mengen von Bandwurmeiern.

Und so kann der Mensch den Zyklus unterbrechen: 

  • regelmäßige Entwurmung von Hund und/oder Katze
  • keine ungewaschenen Waldfrüchte essen.
  • Entwurmungsprogramme für Füchse (Köderauslage)

Regelmäßige Entwurmung ist nicht nur entscheidend für die Gesundheit Ihres Tieres, sondern auch für Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Familie!