Schätzungen zufolge werden jährlich etwa 50 bis 100 Millionen Tiere weltweit für die Modebranche getötet. 85% von ihnen leben zuvor unter erbärmlichen Bedingungen auf Pelztierfarmen, der Rest kommt in Fallen grausam zu Tode.

Der Deutsche Tierschutzbund gibt an, dass es derzeit noch zehn Pelztierfarmen in Deutschland gibt, in denen etwa 100.000 Nerze gehalten werden. Tierschutzorganisationen kämpfen hartnäckig für ein Verbot der Pelztierhaltung in Deutschland. Entsprechende Gesetzesentwürfe liegen zwar vor, doch die Umsetzung scheiterte bisher.

Rund 50% der in Europa verkauften Pelze z.B. an Krägen oder Mützen, stammen aus China - einem Land ohne Tierschutzbestimmungen. Pelztiere werden dort unter grausamsten Bedingungen gehalten und qualvoll getötet - darunter auch Millionen von Hunden und Katzen!

Tierleid verhindern - so geht‘s:

Kaufe NIEMALS ein Kleidungsstück mit Pelzbesatz - und sei er noch so klein! Auch Kunstpelz kann Teile von Echtpelz enthalten - verzichte deshalb am Besten auch auf vermeintliche Pelzimitate. Achte bei Accessoires wie Schlüsselanhänger oder Modeschmuck auf Pelzbesätze. Es gibt keine Kennzeichnungspflicht für Echtpelz - verlasse dich also nicht auf die Materialangaben. Trage keine alten Pelzartikel, auch keine Erbstücke - denn jedes einzelne, öffentlich getragene Teil macht Pelz „salonfähig“. Kläre auf!! Informiere Freunde, Familie und Bekannte über die schlimmen Hintergründe des Pelztragens.

Tierschutzverein München e.V. / Tel. 089 921 000 0 / info@tierschutzverein-muenchen.de

Fotos: www.raubtierasyl.de

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