TIERHEIM BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN

Aufgrund der Covid-19 Pandemie bleibt unser Tierheim bis auf Weiteres für Besucher geschlossen.
Tiervermittlung und Beratung finden telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt.

Ab sofort haben wir feste Telefonzeiten für die Tiervermittlung (Anfragen, Beratung und Terminvergabe). Die Tierhäuser sind täglich (außer an Feiertagen) von 13.00 bis 16.00 Uhr erreichbar:
Hundehaus 1: 089 / 921 000 26, Hundehaus 2: 089 / 921 000 20, Hundehaus 3: 089 / 921 000 51, Hundehaus 4: 089 / 921 000 56, Hundequarantäne: 089 / 921000 43
Katzenhaus OG: 089 / 921 000 36, Katzenhaus EG: 089 /921 000 825
Kleintiere EG (Kaninchen, Meerschweinchen): 089 / 921 000 53, Kleintiere OG (Vögel, Kleinnager): 089 / 921 000 52

Zum Schutz vor Infektion ist die ehrenamtliche Mithilfe (auch das Gassigehen) momentan leider nicht möglich. Auch Sachspenden können wir bis auf Weiteres nicht mehr annehmen.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres auch keine Schülerpraktikanten eingestellt werden können!

In Notfällen und im Falle von Fundtieren melden Sie sich bitte telefonisch hier:

Kleintiere:
089 / 921 000 53
Katzen:
089 / 921 000 820
Wildtiere:
089 / 921 000 76
Bereitschaftsdienst (von 17:00 – 20:00 Uhr):
0179 / 9815974

Tierischer Ratgeber: Frühling

Achtung beim Heckenschneiden

Endlich Frühling! Unsere Wildtiere spüren den Umschwung viel schneller als wir Menschen und bereiten sich schon frühzeitig auf die Paarung und den Bau von Nestern vor. Aus dem Artikel 13e des Naturschutzgesetzes ist Folgendes zu beherzigen:

Vom 1. März bis zum 30. September dürfen Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände weder abgeschnitten noch zerstört werden. Dadurch sollen Vogelarten geschützt werden, die in Hecken und Gebüschen nisten. Auch für das Überleben vieler anderer Tierarten haben Hecken und Büsche eine bedeutende Funktion.

Lediglich bei Formhecken, wie z.B. der grundstücksbegrenzenden Ligusterhecke, ist ein Pflegeschnitt zulässig. Deshalb bitten wir Sie im Namen der Wildtiere, während der genannten Zeiten keine Hecken zu schneiden und die Natur nicht zu stören.

Füchse in der Stadt

Rund 2.000 Füchse leben, laut Angaben des Kreisverwaltungsreferats München, im Stadtgebiet. Auch in anderen Großstädten hat sich der heimische Rotfuchs an die Fersen des Menschen geheftet und die Stadt als Lebensraum entdeckt.

Kein Wunder: Die zur Familie der Hunde gehörenden Füchse finden in städtischen Siedlungen jede Menge gute Plätze für Fuchsbauten, z.B. unter Garagen, in Gärten oder Parks und das Futterangebot ist groß. Längst haben Füchse ihren Speiseplan von Mäusen oder Mardern auf Reste menschlicher Nahrung umgestellt und sind in Stadtgebieten nicht von natürlichen Feinden bedroht.

Dennoch sind Füchse Wildtiere uns sollten als solche behandelt werden. Man sollte sie nicht füttern und Fuchswelpen, die zwischen März und Mai geboren werden, nicht berühren oder wegnehmen. Meist sind die Elterntiere nur kurz auf Futtersuche und kommen zurück.

Falls Sie Fuchswelpen auf Ihrem Grundstück haben oder kranke/verwaiste Jungtiere im Stadtgebiet beobachtet haben, wenden Sie sich bitte an unsere Tierschutzinspektion, Telefon: 089 921 000-33 oder -37 oder per E-Mail an:  inspektoren@remove-this.tierschutzverein-muenchen.de