TIERHEIM BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN

Aufgrund der Covid-19 Pandemie bleibt unser Tierheim bis auf Weiteres für Besucher geschlossen.
Tiervermittlung und Beratung finden telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt.

Ab sofort haben wir feste Telefonzeiten für die Tiervermittlung (Anfragen, Beratung und Terminvergabe). Die Tierhäuser sind täglich (außer an Feiertagen) von 13.00 bis 16.00 Uhr erreichbar:
Hundehaus 1: 089 / 921 000 26, Hundehaus 2: 089 / 921 000 20, Hundehaus 3: 089 / 921 000 51, Hundehaus 4: 089 / 921 000 56, Hundequarantäne: 089 / 921000 43
Katzenhaus OG: 089 / 921 000 36, Katzenhaus EG: 089 /921 000 825
Kleintiere EG (Kaninchen, Meerschweinchen): 089 / 921 000 53, Kleintiere OG (Vögel, Kleinnager): 089 / 921 000 52

Zum Schutz vor Infektion ist die ehrenamtliche Mithilfe (auch das Gassigehen) momentan leider nicht möglich. Auch Sachspenden können wir bis auf Weiteres nicht mehr annehmen.

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres auch keine Schülerpraktikanten eingestellt werden können!

In Notfällen und im Falle von Fundtieren melden Sie sich bitte telefonisch hier:

Kleintiere:
089 / 921 000 53
Katzen:
089 / 921 000 820
Wildtiere:
089 / 921 000 76
Bereitschaftsdienst (von 17:00 – 20:00 Uhr):
0179 / 9815974

Schöneres Plätzchen für Fund-Hunde

tz, 6.08.2016

München - Die Pfleger im Tierheim können Ohrenschützer und Stirnlampen abnehmen. Beides brauchen sie im neuen Hundehaus nicht mehr. Denn das neue Hunde-Heim ist fertig.

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Die Hundepfleger im Tierheim München können ihre Ohrenschützer endlich abnehmen. Die Stirnlampen, die vor allem abends manchmal zum Einsatz kamen, auch – beides brauchen sie in dem neuen Hundehaus nicht mehr, das gestern nach großen Umbaumaßnahmen von den Vierbeinern bezogen wurde.

Die Entscheidung dafür ist erst Ende 2015 gefallen. Bei einer Besichtigung mit Mitgliedern der Stadt und des Kreisverwaltungsreferats (KVR) wurde klar, dass die aktuellen Verhältnisse nicht mehr den eigenen Ansprüchen an eine angemessene Tierhaltung entsprechen. Innerhalb von neun Wochen wurde der alte Bau deshalb von Grund auf saniert, die Hunde wurden währenddessen auf andere Gebäude verteilt.

Das Ergebnis dürfte nun nicht nur die Pfleger freuen, denn die Bedürfnisse der Hunde standen im Vordergrund. So werden die Vierbeiner nicht völlig voneinander abgeschottet untergebracht, sondern haben sich im Rondell größtenteils im Blick. Das Glas hält Gebell zurück Einerseits dank der kreisförmigen Anordnung, andererseits dank großer Glastüren, die vor den einzelnen Kabinen angebracht sind – der größte Vorteil für Tierheimleiterin Sandra Giltner.

„Jetzt ist alles wahnsinnig hell“, betont sie. „Das Glas hält außerdem das Gebell zurück.“ Zu Spitzenzeiten wurden im alten Hundehaus 92 Dezibel Lärm gemessen, das entspricht in etwa einer Motorsäge. Selbst, wenn jetzt alle 20 bis 25 Plätze des neuen Rondells belegt sind, soll es das nicht mehr geben.

225 000 Euro hat die Sanierung gekostet – finanziert hauptsächlich durch Spendengelder. Doch die Maßnahme ist erst der Anfang, das Tierheim braucht mehr Platz. In den kommenden Jahren sollen zwei große Neubauten das Angebot erweitern. Immer mehr Hunde kommen zum Beispiel auch aus Spanien und landen dann in München-Riem. Gerade zu Ferienzeiten laufen die Pflegearbeiten deshalb auf Hochtouren. „Wir sind besonders froh, dass das neue Rondell zum Sommerferien-Beginn fertig geworden ist“, sagt Sandra Giltner. Viele Hunde würden nach wie vor gerade jetzt abgegeben. Im neuen Rondell im Tierheim München leben sie jetzt zwar immer noch unfreiwillig – aber immerhin auf höchstem Niveau.

http://www.tz.de/muenchen/stadt/tierheim-muenchen-schoeneres-plaetzchen-fund-hunde-6640845.html