Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Juni 2021
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Tierschutz intern - Juni 2021

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

herzlich willkommen auf unserer Newsletter-Seite! Hier finden Sie alle vier Wochen die neuesten Nachrichten aus dem Münchner Tierheim, Informationen über die Hilfsprojekte des Münchner Tierschutzvereins und aktuelle Tierschutz-News. Im Juni-Newsletter 2021 geht es um folgende Themen: Tödliche Gefahr für zurückgelassene Hunde im Auto – Verbot des Ponyreitens auf öffentlichen Flächen in München – NABU-Mitmach-Aktion mit tollen Preisen: Insekten-Zählung und Datensammlung zum Erhalt der Ökosysteme – das Zirkus-Pony Apache sucht ein neues Zuhause – Die Filmproduktionsfirma "Endemol Shine Germany" sucht Kandidaten für Reportage über die Suche nach einem passenden Vierbeiner und - Tipps zur Rettung und Unterstützung bedrohter Honigbienen. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen.


 

Münchner Tierheim ist trotz Corona erreichbar

 

Das Münchner Tierheim bleibt für Besucher zwar geschlossen und auch weiterhin finden keine Veranstaltungen wie beispielsweise Tierheimfeste oder Seminare statt. Für Tierfreunde sind wir aber zu unseren Öffnungszeiten telefonisch erreichbar, denn unser Anliegen ist es, unsere Tierheimtiere möglichst schnell an gute neue Plätze zu vermitteln. Alle unsere Schützlinge werden auch weiterhin mit gleicher Qualität versorgt, wenn nötig, tierärztlich behandelt und wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Unsere Mitarbeiter sind für Anfragen, Beratungen und Terminvergaben zwischen 13 und 16 Uhr für Tierfreundinnen und Tierfreunde erreichbar. Die jeweiligen Telefonnummern der Tierhäuser finden Sie auf unserer Homepage. In Notfällen und im Falle von Fundtieren melden Sie sich bitte telefonisch hier: Kleintiere: 089 921000-53; Hunde: 089 921000-26; Katzen: 089 921000-820; Wildtiere: 089 921000-76; Bereitschaftsdienst (17 – 20 Uhr) - ausschließlich für Notfälle: 0179 9815974.


 

Hunde bei Hitze NICHT im Auto lassen!

 

Bei praller Sonne und 24 Grad Außentemperatur saß ein Hund eingeschlossen in einem Auto - und bellte so laut er - noch - konnte. Eine Frau alarmierte glücklicherweise die Polizei. Die Beamten schlugen das Fenster des überhitzten Wagens ein, um den Vierbeiner aus der Hitzehölle zu retten. So und ähnlich spielen sich im Sommer deutschlandweit immer wieder Dramen ab und man kann nicht oft genug mahnen: Hunde bei Hitze keinesfalls im Auto zurücklassen! Autos laden sich bei Sonne in Kürze auf wie ein Backofen. Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, können sie im heißen Wageninneren ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren. Den Hunden droht Atemnot, Kreislaufbeschwerden und schlimmstenfalls ein Herzschlag. Das Haustierregister Tasso e.V. warnt auf seiner Homepage: "Den wenigsten Tierhaltern ist bewusst, dass schon wenige Minuten bei 20 Grad Celsius Außentemperatur ausreichen: Das Auto wird zur tödlichen Falle! Das Argument „nur kurz“ weg zu sein, zählt ebenso wenig wie das zwei Zentimeter geöffnete Fenster, das vermeintlich Kühlung bringen soll. Mit der Aktion "Hund im Backofen" ruft die Organisation zur Mithilfe auf. Unter dem Motto „Hunde gehören im Sommer nicht ins Auto“ kann jeder Tierfreund helfen Tierleben zu retten und kostenlose Informationskarten sowie Plakate an Orten mit viel Öffentlichkeit verteilen oder aufhängen. Das können Sie vor Ort tun, wenn Sie bei Hitze einen Hund im Auto sehen: Suchen Sie den Fahrer des Wagens. Falls er nicht zu finden ist, rufen Sie die Polizei! Diese ist verpflichtet, einen Hund aus der tödlichen Falle zu befreien. Ist der Hund bereits sichtbar in Lebensgefahr und Sie sind allein vor Ort, liegt es in Ihrem Ermessen, eine Autoscheibe einzuschlagen und somit für Leben eines Tieres eine Sachbeschädigung in Kauf zu nehmen.


 

Münchner Stadtrat verbietet Ponyreiten

 

Für Tierfreunde längst überfällig: Von 2024 an ist das Ponyreiten in der Manege auf städtischen Flächen wie Jahrmärkten oder Festen nicht mehr zugelassen. Am 18.05.2021 beschloss dies der "Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft", bestehend aus Grünen, SPD und der Linken gegen die Stimmen von CSU, FDP und Freien Wählern. Über Jahre kam es im Stadtrat regelmäßig zu Anträgen gegen das Ponyreiten, die abgelehnt wurden sowie zu Protestaktionen und Demonstrationen von Tierschützern, aber auch zu Gegendemonstrationen von Schaustellern. Endlich setzte sich die von Tierärzten unterstützte Tatsache durch, dass stundenlanges stupides Laufen auf einem engen Zirkel für Pferde nicht artgerecht ist und auf Dauer zu gesundheitlichen Schäden führt. Zudem sind Pferde Fluchttiere, die unter dem Lärm, grellem Licht und dem Trubel auf dem Oktoberfest, der Auer Dult oder ähnlichen Festen leiden.


 

NABU-Mitmach-Aktion: Sechsfüßler zählen

 

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August 2021 zu einer bundesweiten Mitmach-Aktion auf: Insekten beobachten, zählen, melden und dabei die Natur vor der eigenen Haustür besser kennenlernen. Eine Stunde lang sollen die kleinen Flug- und Krabbeltiere in Garten, Parks oder Grünanlagen gezählt und die Daten für den Erhalt der Artenvielfalt gesammelt werden. Unglaublich, dass es mehr als eine Million verschiedene Insektenarten auf der ganzen Welt gibt! Mit ihrer faszinierenden Vielfalt sind Insekten überaus wichtig für die Umwelt und für das Gleichgewicht aller Ökosysteme unentbehrlich. Doch in den letzten Jahren gehen ihre Bestände dramatisch zurück. Mit der Mitmach-Aktion wollen NABU und LBV die fleißigen Helfer unserer Ökosysteme näher in den Fokus rücken, um eine kontinuierliche Datenbank der Insekten aufzubauen. Machen Sie mit bei dieser interessanten und wichtigen Aktion und helfen Sie Daten zur Artenvielfalt und der Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt! Sie können ausschließlich online oder mit der kostenlosen NABU-App „Insektensommer“ Ihre beobachteten Insekten melden. Das Meldeformular finden Sie auf der NABU-Homepage. Weitere Infos findet man auf youTube.


 

Pony-Hengst Apache sucht neue Weidegründe

 

Der Pony-Hengst Apache hat sein Leben in einem Wanderzirkus verbracht und sucht nun neue Weidegründe. Der 25-jährige Reitpony-Schecke hat ein Stockmaß von 1,42 m und ist gesundheitlich für sein Alter topfit, allerdings für den Reit- oder Fahrsport nicht mehr geeignet. Der hübsche Hengst hat keinerlei Unarten, ist freundlich zu Kindern und Erwachsenen, kennt Hunde und ist selbstbewusst. Für unseren Pony-Senior suchen wir einen Traumplatz bei Pferdekennern, die ein großes Herz für einen Hengst haben, der einfach nur Pferd sein will und keine Leistungen mehr erbringen soll. Ein Versuch der Vergesellschaftung mit einem Wallach hat leider nicht geklappt, aber auch Pferden sind wählerisch und wer ein Händchen für diese wundervollen Kameraden hat, findet eine Lösung. Wenn Sie einen Platz mit täglichem Koppelgang für diesen wesensfesten kleinen Kerl anbieten können, melden Sie sich bitte auf dem bei Erding gelegenen Gnadenhof des Münchner Tierschutzvereins unter Telefon: 08122 14351 und 0152 01040115 oder per E-Mail: petra.strauch@tierschutzverein-muenchen.de.


 

Familienmitglied Hund gesucht - machen Sie mit!

 

Die Filmproduktionsfirma "Endemol Shine Germany" mit Sitz in Köln sucht mit Hilfe des Münchner Tierschutzvereins Tierfreundinnen und Tierfreunde, die gerne einen Hund aus dem Münchner oder einem anderen Tierheim als Familienmitglied adoptieren wollen. „Wir helfen bei der Suche und stellen dir den Hund vor, der ganz genau zu dir und deinen Vorstellungen passt. Werde Teil unseres neuen Formats und freue dich auf ein tierisches Erlebnis“, so die Redaktion und wartet auf Bewerber für dieses neue Format. Fragen beantwortet gerne die Pressereferentin des Münchner Tierschutzvereins Kristina Berchtold, Telefon: 089 921000-58.


 

Helfen Sie Bienen beim Überleben

 

Das tägliche Bienenleben besteht darin, von Blüte zu Blüte zu fliegen, dort Nahrung, also Nektar und Blütenstaub und Pollen einzusammeln. Der Pollen wird transportiert, mit den Artgenossen ausgetauscht und somit Blüten bestäubt. Wo liegt dabei das Problem? Die Felder und Grünflächen werden oftmals mit Insektiziden behandelt, die der Biene und auch anderen Insekten sehr schaden. Durch diesen Eingriff in die Natur, der den Fortpflanzungsmechanismus der Bienen und Insekten beeinträchtigt, sind manche Bienenarten, ganz besonders die Wildbiene, vom Aussterben bedroht. So können auch Sie den Bienen helfen: Bienenfreundliches Saatgut säen: Dafür sind Wildblumenmischungen optimal geeignet, da sie von Juni bis September blühen und die Bienen mit Nahrung, Blütenstaub und Pollen versorgen. 2. Rasen und Blumenwiese wild wachsen lassen: Lassen Sie ihren Rasen oder ihre Wiese im Garten wild wachsen oder lassen Sie beim Rasenmähen ein verwildertes Stück stehen. 3. Eine Bienentränke aufstellen: Auch Bienen sind an heißen Sommertagen durstig. Auf der Tränke sollte die Biene eine "Sitzfläche" haben, sodass sie vor dem Ertrinken geschützt ist. Dafür beispielsweise in eine Schale Steine oder Murmeln hineinlegen, mit ausreichend Wasser aufgießen und auf den Balkon oder in den Garten stellen. Wichtig ist, dass die Steine vom Wasser bedeckt sind, sodass sie sich in der Sonne nicht aufheizen und die Bienen eine sorgenfreie Trinkpause einlegen können.5. Dünger ohne Pestizide verwenden: Setzen Sie beim Pflanzen auf natürlichen Dünger, der ohne Pestizide auskommt. Das ist nicht nur gut für die Blumen und Pflanzen, sondern gleichzeitig auch bienen- und umweltfreundlich.

 
 
 
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