Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Oktober 2019
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Tierschutz intern - Oktober 2019

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Kaffee, Kuchen und Tierheim-News

 

Die Nachmittage der ersten Donnerstage in den geraden Monaten des Jahres sind für viele Tierfreundinnen und Tierfreunde im Voraus reserviert: Wenn das Münchner Tierheim am 10. Oktober 2019 zum Kaffeeratsch im großen Saal des Katzenhauses einlädt, gibt es für Fans kein Halten mehr. Bei Kaffee und Kuchen können unsere Gäste Informationen über aktuelle Tierschutzthemen austauschen und werden über Neuigkeiten rund ums Münchner Tierheim informiert. Die Tierheimleiterin Dr. Dalia Zohni wird einen Schützling aus dem Münchner Tierheim vorstellen und es startet der Verkauf für den brandneuen Tierschutzkalender 2020: Liebe auf den 2. Blick. Zudem verkaufen wir Eintrittskarten für unser jährliches Benefizkonzert in der Münchner Heilig Geist Kirche am Freitag, 8. November 2019 zum Preis von 20,00 Euro. Versüßt wird unser Kaffeeratsch mit feinen Kuchen, Kaffee, Tee und Kaltgetränken. Anmeldungen, Anregungen und weitere Infos gibt's bei: Petra Strauch, Telefon 089 921000-25 oder per E-Mail: petra.strauch@tierschutzverein-muenchen.de. Auch ohne Voranmeldung sind alle Tierfreundinnen und Tierfreunde herzlich willkommen!


 

Tierschutzkalender 2020: Liebe auf den 2. Blick

 

„Liebe auf den 2. Blick“ lautet das Motto unseres hochwertigen Jahreskalenders für das Jahr 2020. Auf brillanten Farbbildern, die das Herz im Sturm erobern werden 12 ausgewählte Hunde präsentiert, die im Münchner Tierheim zuhause sind oder waren. Die Kalenderseiten bestehen aus 350 Gramm schwerem Farbfotopapier mit einem großen und mehreren kleineren Fotos der Vierbeiner sowie großem Kalendarium mit Platz für Notizen. Aufgehängt hat der Kalender ein DIN A3-Format. Passend zum Neubau unseres Hundehauses, haben wir uns dieses Jahr für einen reinen Hundekalender entschieden. Zum Trost für Katzenfans: Nächstes Mal sind die Samtpfoten dran. Jeder Cent, der durch den Kalenderverkauf erlöst wird, kommt zu 100% den Tieren in unseren Tierschutzeinrichtungen zugute! Kalenderbestellungen (Preis pro Stück 12,80 Euro zuzüglich Porto) nehmen wir gerne per E-Mail entgegen: info@tierschutzverein-muenchen.de, auch per Post oder telefonisch unter der Nummer: 089 921000-59.


 

Herbsttermine für Tierfreunde

 

Am Samstag und Sonntag, den 19. und 20. Oktober 2019, ist der Kynologe und Hundesachverständige Michael Grewe mit zwei Seminaren bei uns zu Gast. Im ersten Seminar geht es um den häuslichen Umgang mit dem eigenen Vierbeiner im Hinblick auf weiterführendes Training. Das Spielverhalten von Hunden und die Frage, nach welchen arttypischen und temperamentsbedingten Anlagen es abläuft, steht am Sonntag im Mittelpunkt. Beide Seminare finden von 10 bis 17 Uhr im Veranstaltungssaal des Katzenhauses in der Brukenthalstraße 6, in 81829 München, statt. Die Seminargebühren betragen pro Tag 110 Euro, für beide Seminartage 190 Euro. Kontakt und Anmeldung: Mobiltelefon: 0178 2665137 oder per E-Mail.: info@dogslifebalance.de (Teilnahmegebühr für Trainer, Gassigeher, andere Tierheime und Mitarbeiter auf Anfrage.)


 

Jäger verurteilt weil er zwei Hunde erschoss

 

Weil ein Jäger aus Königsbrunn im Juli 2018 zwei Hunde erschoss, wurde er am 02.Oktober 2019 vom Amtsgericht Augsburg wegen Sachbeschädigung, strafbarer Tiertötung und fahrlässiger Körperverletzung der Hundehalterin schuldiggesprochen. Die beiden aus einem Tierheim stammenden Mischlingshunde Maja und Leni waren Geschwister und lebten auf einem Hof in Königsbrunn. Am 10. Juli 2018 waren die Hunde plötzlich spurlos verschwunden „Da vorn kannst du deine Hunde aufklauben, ich hab sie gerade erschossen“, habe der Jäger mitgeteilt, wie die Halterin der Augsburger Stadtzeitung berichtete. Während Maja nach dem Schuss sofort tot war, lebte Leni noch. Vor den Augen der Eigentümerin der Hunde, schoss der Jäger der Hündin noch einmal in den Kopf! Erst dann war die Hündin tot. Die Hundehalterin erlitt einen Nervenzusammenbruch. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst einen Strafbefehl über insgesamt 3.300 Euro gegen den Jäger erwirkt. Da der Mann dagegen Einspruch einlegte, kam es zum Prozess. Das Gericht sprach den 53 Jahre alten Mann wegen Sachbeschädigung, strafbarer Tiertötung und fahrlässiger Körperverletzung der Hundehalterin schuldig, denn die Besitzerin der Hunde musste mit ansehen, wie der Jäger der noch lebenden, schwer verletzten Hündin, vor ihren Augen den Gnadenschuss in den Kopf gab. Der Jäger ist nicht nur vorbestraft, sondern ist wegen des Erschießens von zwei Hunden zu einer Geldstrafe von 4.500 Euro verurteilt worden. Seinen Jagdschein wird er vermutlich verlieren.  Der zuständige Augsburger Amtsrichter betonte bei seiner Urteilsverkündung, dass Hunde nach dem Jagdrecht nur unmittelbar in dem Moment getötet werden dürften, wenn sie gerade dem Wild nachstellen.


 

Warnung vor Wildunfällen im Herbst

 

Im Herbst beginnt die Jagdsaison und es finden Drück- und Treibjagden statt. Zudem sind die Felder abgeerntet, die Tage werden kürzer - das Risiko von Wildunfällen steigt. Am frühen Morgen sowie in der Dämmerung ist die Gefahr groß, denn Wildschweine, Rehe, Hasen und Fasane sind in dieser Zeit vermehrt aktiv. Wo sie zuvor Futter und Deckung fanden, stehen innerhalb weniger Stunden nur noch Stoppeln auf den Feldern. Für die Wildtiere stellt die Veränderung ihres Lebensraums, der Verlust von Futterplätzen und die Bejagung eine extreme Notsituation dar. Von Angst und Hunger bedroht und getrieben, überqueren sie dabei häufiger als gewöhnlich dicht befahrene Straßen. Abhilfe schaffen soll ein Warnsystem, dass das bayerische Verkehrsministerium seit Februar 2019 an vier Stellen testet. Das System soll Tiere am Straßenrand erkennen und Autofahrer mit gelbem Licht warnen. Der bayerische Jagdverband rät allen Autofahrern erhöht vorsichtig und langsam zu fahren, um rechtzeitig bremsbereit zu sein.


 

Achtung: Blutige Tierqual in Daunenjacken

 

Bei Minusgraden hüllt sich so mancher gerne bedenkenlos in wärmende Daunenkleidung. Wer verhindern will, dass deshalb Gänse und Enten dafür bestialisch gequält werden, muss sich informieren, wo die Daunen herkommen, die in seiner Kleidung stecken. Grausige Videofilme von Tierschützern beweisen, dass das brutale Rupfen von Federn an lebendigen Tieren immer noch praktiziert wird. Den Gänsen und Enten werden dabei mehrmals im Jahr die Federn ohne Betäubung aus dem Leib gerissen! Es ist eine schmerzvolle und blutige Prozedur, bei der die Tiere meist nur knapp überleben. In Europa ist der sogenannte Lebendrupf schon seit 1999 verboten. Allerdings dürfen den Tieren während der Mauser die Federn „abgestrichen“ werden.  Diese Lücke nutzen Betriebe laut Tierschutzberichten offenbar, um Lebendrupf zu praktizieren, vor allem in Osteuropa und Asien. Auf den Etiketten der Daunenkleidung selbst findet man über die Herkunft der Daunen keine Angaben. Auch die Verkäufer wissen meist nicht Bescheid. Einziger Ausweg: Auf zweifelhafte Daunenbekleidung strikt verzichten! Daunenersatzmaterialien wärmen genauso gut. Hersteller, die die Zertifikate RDS (Responsible Down Standard) und TDS (Global Traceabel Down Standard) verwenden, garantieren zwar, dass keine Lebendrupfdaunen verwendet werden, sondern vielmehr die Daunen von bereits getöteten Tieren. Diese Daunenzertifikate sind allerdings umstritten.


 

Unser Highlight: Klassikkonzert für Tierheimtiere 

 

Zur Einstimmung auf die besinnliche Zeit findet in der Heilig Geist Kirche am Münchner Viktualienmarkt ein außergewöhnliches Klassikkonzert zugunsten unserer Tierheimtiere statt. Internationale Künstler, wie beispielsweise die Sopranistin Margriet Buchberger oder Organist Ulrich Pakusch, treten am Freitag, dem 08. November 2019, von 19 bis 21 Uhr in der Heilig Geist Kirche im Herzen Münchens auf. Freuen Sie sich mit uns auf dieses musikalische Highlight mit Werken diverser Klassikkünstler, wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Georg Friedrich Händel oder Antonio Vivaldi. Die Karten zum Preis von 20 Euro sind schnell ausverkauft! Das Besondere ist: Der Erlös der Benefizveranstaltung kommt den Tiere  im Münchner Tierheim zugute. Eintrittskarten können Sie unter Telefon 089 921000-780 oder per E-Mail: events@tierschutzverein-muenchen.de bei uns bestellen.


 

Können Hunde frieren?

 

Ob es regnet oder schneit, Hunde müssen bei jedem Wetter raus und dabei ihre Körpertemperatur halten. Ab wann frieren Hunde eigentlich? Forscher der Tufts University (USA) haben das Kälteempfinden von Hunden untersucht. Als Faustregel gilt: Vor allem kleine Hunde und Hunde mit kurzem Fell frieren schnell, wenn sie sich nicht bewegen. Unangenehm für alle Rassen sind Temperaturen zwischen 0 und etwa -7 Grad, wobei das für Hunde mit geringem Körpergewicht wie etwa Zwergspaniel, Deutscher Spitz, Affenpinscher, oder Chihuahuas schon kritisch wird. Grosse Hunde ab etwa 10 kg Körpergewicht, wie der Labrador, Border Collie oder Sennenhund frieren weniger schnell tolerieren auch noch -7 Grad. Wenn Ihr Hund zittert, den Schwanz einzieht und langsamer geht, friert er in der Regel. Besonders für alte, kranke und kurzhaarige Hunde ist ein Hundemantel ein guter Kälteschutz. Damit sich Ihr Tier nach einem Spaziergang nicht erkältet oder eine Blasenentzündung bekommt, sollten Sie ihn nicht nass geregnet auf kaltem Untergrund ausruhen lassen. Trocknen Sie ihn gut ab und dann ab auf's warme Plätzchen.


 

Pflegestellen für spezielle Tierheimtiere gesucht

 

Das Münchner Tierheim sucht Pflegestellen für Tiere, die für einen Aufenthalt im Tierheim nicht geeignet sind oder aus verschiedensten Gründen schnell aus dem Tierheim raus müssen bevor ein endgültiger Platz gefunden ist. Die Gründe sind meist: Die Tiere sind krank und/oder alt. Sie können sich nicht an den standardisierten Heimbetriebsablauf anpassen und reagieren mit Verhaltensauffälligkeiten. Sie haben eine schwierige Vergangenheit und brauchen individuelle Zuwendung. Wer sich um eine Pflegestelle bewirbt, sollte folgende persönliche  Voraussetzungen bieten können: Erfahrung mit Tieren, physische und psychische Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, Verhaltenssicherheit auch in kritischen Situationen. Weitere wichtige Details zum Thema Pflegestelle, wie zum Beispiel das Wohnumfeld, Tierarzt- oder Futterkosten besprechen Sie bitte mit unseren Mitarbeitern unter Telefon: 089 921000-63. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


 

Kater Ohrli sucht seinen Herzensmenschen

 

Bei Kater Ohrli ging es ums nackte Überleben: Der 16 Jahre alte Stubentiger hatte Tumore in beiden Ohren als er Anfang August 2019 ins Münchner Tierheim kam. Ungeachtet aller Schönheitsideale für Katzen mussten ihm die beiden Tumore sowie die äußeren Ohren radikal entfernt werden. Trotzdem ist unser Ohrli ein sehr liebenswerter, geradezu vornehmer Kater. Er ist zurückhaltend, schüchtern und dankbar für Vorsicht im Umgang. Im neuen Zuhause sollte man ihm unbedingt eine längere Eingewöhnungszeit zugestehen, damit er sich rundum wohlfühlen kann. Für Ohrli braucht man Geduld und Einfühlungsvermögen, dazu eine ruhige Umgebung - ohne Kinder und andere Haustiere. Eine Wohnung mit vernetztem Balkon wäre super. Dazu regelmäßige Streicheleinheiten, sanfte Worte und stets etwas Leckeres im Fressnapf - das wäre ein Himmelreich für Ohrli. Wenn Sie ein großes Herz für diesen braven Kater haben, dann melden Sie sich bitte unter Telefon 089 921000-42 bei uns.

 
 
 
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