Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - Februar 2019
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Tierschutz intern - Februar 2019

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

In unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Volksbegehren: Artenvielfalt - rettet die Bienen!

 

Das Volksbegehren "Artenvielfalt - Rettet die Bienen" hatte schon am ersten Februarwochenende fast die notwendige Unterschriftenzahl von 950.000 erreicht. Noch bis Mittwoch, den 13. 02.2019, können Wahlberechtigte sich in den Rathäusern ihrer Kommunen eintragen. Anlass des Volksbegehrens ist die Tatsache, dass immer mehr der fleißigen Honigproduzentinnen verschwinden. Mit ihnen auch viele Schmetterlingsarten sowie verschiedene Amphibien, Reptilien, Fische, Vögel und Pflanzenarten wie Wildkräuter. Schuld daran, sagen Experten, sei der übermäßige Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie die "strukturelle Verarmung" der Landschaft und die starke Intensivierung der Landwirtschaft. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte ein umfassendes Gesetz für mehr Natur- und Artenschutz an, das bis zum Frühsommer vorliegen soll. Mit einfachen Mitteln können Sie im privaten Bereich helfen: Kaufen Sie nur Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft und gestalten Sie Ihren Garten naturnah. 


 

Frühling auf der Tierheimbaustelle

 

In diesem Frühjahr geht das Neubauprojekt des Münchner Tierheims mit Riesenschritten voran. Auf 1.600 m² entsteht ein erdgeschossiges Hundehaus mit Quarantänebereich, das rund 60 Hunden pro Tag ausreichend Platz bietet. Die bei der Innengestaltung verwendeten Materialien müssen in Punkto Härte und Urinbeständigkeit, aber auch hinsichtlich Hygiene und Funktionalität höchsten Ansprüchen genügen. Das neue tiermedizinische Zentrum vereint unter einem Dach alle auf dem Tierheimgelände verstreuten tierärztlichen Einrichtungen. Das Gebäude enthält außer Wartebereichen für Hunde und Katzen getrennt, zwei Behandlungszimmer, Räume für Ultraschall und Röntgen, eine Apotheke, zwei Operationsräume mit Vorbereitungsräumen sowie Aufwachräume, separat für Hunde und Katzen. Ein Pluspunkt sind die im Ober- und Dachgeschoss befindlichen Wohnungen für Mitarbeiter. Eine Betreuung der Tiere ist dadurch langfristig garantiert. Unser Dank gilt allen Tierfreundinnen und Tierfreunden, die uns mit Spenden unterstützen.


 

Kaninchen "Crazy Tom"und Freunde suchen Fans

 

In unserem Kleintierhaus warten mehrere Kaninchen auf ein passendes Zuhause. Da ist zum Beispiel der ein Jahr alte, sehr bewegungsfreudige Tom. Eine Partnerin, die mindestens soviel PS hat wie er, wäre ideal. Auch die smarte, knapp einjährige Großkaninchendame Kastanie sucht einen Freund fürs Leben, idealerweise im selben Alter. Da Kastanie sich gerne bewegt, braucht sie viel Auslauf und Freiraum. Schließlich haben wir noch das Schlappohrpärchen Lotte und Henry, geboren im Jahr 2010. Der kastrierte Henry hat Probleme mit seinen Zähnen und benötigt ein wenig mehr Aufmerksamkeit beim Füttern. Er ist ein liebevoller und sanfter Begleiter, der sich rührend um Lotte bemüht. Die beiden Unzertrennlichen vermitteln wir nur gemeinsam. Dies gilt auch für das Löwenkopfpärchen Mr. Grey, geboren 2015 und Grace, geboren 2013, die im Münchner Tierheim vergesellschaftet wurden und ein inniges Liebespaar wurden. Auskünfte über unsere Kaninchen bekommen Sie unter der Telefonnummer: 089 921000-53.


 

Stunde der Wintervögel 2019 - Ergebnisse

 

Die Teilnahme an der diesjährigen "Stunde der Wintervögel" war enorm: Während der Zählperiode vom 04. bis 06. Januar 2019 hatten rund 138.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus etwa 95.000 Gärten mehr als 3,5 Millionen Vögel gemeldet. Der Haussperling konnte seine Spitzenposition der Vorjahre verteidigen. Ebenso zu den Top-Fünf der Wintervögel gehören die Kohlmeise, der Feldsperling, die Blaumeise und die Amsel. Im Freistaat stieg die Zahl der beobachteten Vögel gegenüber Januar 2018 um knapp neun Prozent an. Dies vermutlich, weil wegen der günstigen Temperaturen viele Vogelarten öfter als sonst brüten und erfolgreich Nachwuchs aufziehen konnten. Sorgen macht den Vogelschutzexperten der Rückgang der Amseln. Der sehr trockene Juli 2018 war schlecht für das Überleben der Jungvögel, da die Amseln kaum Regenwürmer finden konnten. Doch der Hauptgrund dürfte die im Sommer 2018 grassierende Usutu-Epidemie sein.


 

Traumplatz für Vicky und Hexi gesucht

 

Katze Vicky und Kater Hexi sind Geschwister und leben seit November 2018 im Münchner Tierheim. Die beiden 2012 geborenen Samtpfoten wurden aus gesundheitlichen Gründen abgegeben und waren in der ihnen fremden Umgebung zunächst sehr verunsichert. Doch als das schüchterne Pärchen seine anfängliche Scheu überwunden hatte, zeigte sich ihr liebes und verschmustes Wesen. Für das anhängliche Katzenpärchen suchen wir gemeinsam ein Zuhause in Wohnungshaltung mit vernetztem Balkon, in dem genügend Platz zum Toben, aber auch Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind. Bei Interesse melden Sie sich bitte in unserem Katzenhaus unter der Telefonnummer 089 921000-36.


 

Fasching ist nichts für Tiere

 

Fasching für Tiere? Nein danke! Die närrischen Tage in der Faschingszeit sind für Tiere Stress pur. Narrenumzüge, lautes Singen und Johlen sowie fremd anmutende Kopfbedeckungen und Kostüme wirken bedrohlich auf Hunde und Katzen. Hunde hören um ein Vielfaches besser als Menschen und reagieren auf die Geräuschkulisse verängstigt und gestresst. Auch könnte das Tier in Menschenansammlungen versehentlich getreten werden und vor Schreck oder Schmerz zuschnappen. Ebenso besteht die Gefahr, dass der Hund Süßigkeiten oder andere Essensreste vom Boden aufnimmt und Magenbeschwerden bekommt. Verschonen Sie Ihr Haustier deshalb vor Faschingsumzügen oder Faschingsfeiern. Dringend abzuraten ist vor Faschingskostümen für Hunde oder Katzen. Dies schränkt nicht nur ihre Bewegungsfreiheit ein, sondern verhindert auch die Kommunikation mit Artgenossen. Eine solche Vermenschlichung macht den Tieren keinen Spaß!


 

Neues Tierschutzlabel - für die Katz'?

 

2019 soll ein dreistufiges sogenanntes „Tierwohlkennzeichen“ in Kraft treten: Zunächst nur Schweine sollen mehr Bewegung, mehr Stroh und mehr Auslauf haben. In der ersten Labelstufe soll es 20 Prozent mehr Platz im Stall geben als gesetzlich vorgeschrieben. Ein Schwein mit 50 bis 110 Kilogramm hätte demnach 0,9 statt 0,75 Quadratmeter mehr Bewegungsfreiheit. Zudem soll die Säugezeit von Ferkeln von 21 auf mindestens 25 Tage erhöht werden. Transporte zum Schlachthof sollen "nur" noch höchstens acht Stunden dauern dürfen - gesetzlich zulässig sind bis zu 24 Stunden (!). Größter Kritikpunkt am Tierwohllabel: Die Teilnahme für Landwirte ist freiwillig, sodass die meisten Schweine außen vor bleiben und weiterhin ein elendes Dasein als Fleischlieferanten führen müssen. Ganz auf Fleisch und tierische Produkte verzichten laut Ernährungsreort 2019 übrigens nur 1% der Befragten der repräsentativen Studie (Veganer), vegetarisch ernähren sich immerhin 6%.


 

Petition: Beenden wir die Plastikflut

 

Jede Minute fluten laut Angaben des WWF circa 15.000 Kilogramm Plastikmüll die Ozeane! Über 14.000 Tierarten, wie beispielsweise Fische, Wale, Vögel, Meeresschildkröten und viele andere Tiere mehr sind bereits durch diese enorme Menge an Plastikmüll gefährdet, verletzen sich oder sterben qualvoll. Um die weltweite Bedrohung durch Plastikmüll zu beenden, ruft der WWF zur Unterzeichnung der "Petition: Beenden wir die Plastikflut" auf. Vom 11. bis 15. März 2019 tagt die „United Nations Environment Assembly“ in Nairobi/Kenia bezüglich einer weltweiten, rechtlich bindenden Konvention, mit der die Plastikkrise beendet werden könnte. Die Petition soll dort mit mindestens 50.000 Unterschriften vorgelegt werden. Obwohl alle Länder dieser Welt in der Verantwortung stehen zu handeln, haben noch zu wenige ihre Unterstützung erklärt. Unterschreiben auch Sie jetzt die Petition und bitten Sie Umweltministerin Svenja Schulze, Verantwortung zu übernehmen und sich für diese Konvention einzusetzen. (Foto: Wikimedia commons/author: Tyros.andi))


 

Hundewanderung um den Maisinger See

 

Am Sonntag, dem 10. März 2019, bieten wir Hundefreunden die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Wanderung um den wunderschönen Maisinger See im Landkreis Starnberg. Die von unseren Hundetrainern Nina Jank und Oliver Häusler geführte, rund 8 km lange, nicht sehr anstrengende Wanderstrecke führt etwa zwei Stunden am See entlang. Kleine und große Hunde ab sechs Monaten können teilnehmen, auch wenn sie nicht so verträglich sind. Anschließend ist eine Einkehr im „Gasthaus Georg Ludwig“ möglich - Hunde müssen aber leider draußen bleiben. Bitte Leine und Schleppleine mitnehmen und auf warme eventuell wasserabweisende Kleidung und festes Schuhwerk achten. Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, den 01. März 2019, unter der Telefonnummer 089 921000-65 oder per E-Mail an: s.haberhauer@tierschutzverein-muenchen.de. Für Mitglieder im Münchner Tierschutzverein ist die Wanderung kostenfrei. Für Nichtmitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 10 Euro und ist vor Ort zu entrichten. Den Treffpunkt geben wir bei Anmeldung bekannt. Die Anreise ist selbst zu organisieren. 

 
 
 
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