Newsletter des Tierschutzverein München e.V.
Tierschutz intern - November 2018
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Tierschutz intern - November 2018

 
 
 
Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund,

in unserem monatlichen Newsletter informieren wir über unsere tägliche Tierschutzarbeit, wichtige Tierschutzthemen sowie über Neuigkeiten aus dem Münchner Tierheim und von unserem Gnadenhof. Wir freuen uns über jeden neuen Abonnenten, Ihre Anregungen und Rückmeldungen!


 

Charity-Konzert fürs Tierheim

 

Zur Einstimmung auf die besinnliche Zeit findet in der Heilig Geist Kirche am Münchner Viktualienmarkt ein außergewöhnliches Klassikkonzert zugunsten unserer Tierheimtiere statt. Internationale Künstler wie beispielsweise die Sopranistin Margriet Buchberger, die Geigerin Živa Ciglenečki und der Organist Martin Heß, treten am Freitag, dem 09. November 2018, von 19 bis 21 Uhr in der Heilig Geist Kirche im Herzen Münchens auf. Freuen Sie sich mit uns auf dieses musikalische Highlight mit Werken von Mozart, Bach, Vivaldi und weiteren Klassikkünstlern. Die Karten zum Sonderpreis von 20 Euro sind rar! Das Besondere ist: Der Erlös der Veranstaltung fließt ungeschmälert an die Tiere im Münchner Tierheim. Eintrittskarten können Sie unter Telefon 089 921000-780 oder per E-Mail: events@tierschutzverein-muenchen.de bei uns bestellen.


 

Tierschutzkalender 2019 - jetzt bestellen

 

Sichern Sie sich den Tierschutzkalender 2019! „Ein Herz für Tierheimtiere“ lautet das Motto des hochwertig hergestellten Kalenders, der zum Preis von 12,80 Euro zuzüglich 1.45 € Porto zu haben ist. Jeder Kalender mit hochwertigen, 350 Gramm schweren Farbfotoseiten, informativen Texten und ausführlichem Kalendarium zeigt 12 unserer Tierheimgäste, darunter auch eine erstklassig fotografierte Honigbiene und ein winziges Siebenschläferbaby. Unsere Schützlinge wurden vor farbigen Hintergründen fotografiert, was besonders bei unserer Dezemberziege, die partout nicht stehen bleiben wollte, recht zeitspielig war. Jeder Cent, der durch den Kalenderverkauf nach Abzug eigener Kosten übrig bleibt, kommt zu 100% unseren Tieren im Tierheim München und auf unserem Gnadenhof Kirchasch zugute! Ab sofort liegt der Kalender auch an unserer Zentrale für Sie bereit. Bestellungen nehmen wir sehr gerne per E-Mail: info@tierschutzverein-muenchen.de an oder aber telefonisch unter der Nummer: 089-921000-59.


 

Wer Pelz trägt, trägt den Tod

 

Obwohl immer mehr Modehersteller auf die Verarbeitung von Pelz verzichten, geht die Qual von Pelz liefernden Tieren wie Robbenbabys, Nerzen, Hermelinen, Zobeln, Kaninchen, Füchsen und sonstigen Tieren weiter. Pelztiere werden auf grausame Weise getötet. Eine Pflicht zur Betäubung wie bei Nutztieren gibt es meist nicht. Um das Fell nicht zu beschädigen, werden die Tiere brutal erschlagen, vergiftet, vergast, erwürgt oder per Stromschlag getötet. In China werden Pelztiere oft nur niedergeknüppelt und noch bei Bewusstsein gehäutet. Bitte boykottieren Sie auch Kleidungsstücke mit angeblichem „Fakefur“ an Kapuzen, Krägen oder auf Mützen. Trotz des EU-Importverbots für Haustierfelle aus dem Jahr 2009 gelangen immer noch bewusst falsch etikettierte Felle, übrigens auch Hunde- und Katzenfelle aus Asien, Russland und Osteuropa, zu uns. Dies wird aus Kostengründen so praktiziert, da echtes Fell billiger in der Produktion ist als ein gut gemachter Webpelz. Was Sie selbst aktiv tun können, um das Leid der Pelztiere einzudämmen erfahren Sie auf der Seite unseres Dachverbandes, dem Deutschen Tierschutzbund e.V.. Bitte bestellen Sie auch unseren Anti-Pelz-Flyer per E-Mail: events@tierschutzverein-muenchen.de oder Telefon: 089 921000-782 und verteilen Sie ihn großzügig. Vielen Dank!


 

Deutscher Tierschutzpreis für engagierte Hilfsprojekte

 

Auch in diesem Jahr hat der Deutsche Tierschutzbund Anfang Oktober in Berlin den Deutschen Tierschutzpreis an Menschen verliehen, die sich außerordentlich engagiert für Tiere einsetzen. Der mit 3.000 Euro dotierte 1. Platz ging an Ann-Catrin Schmidt aus Alsfeld (Hessen) für ihre tierschützerischen Unterrichtsprojekte als Förderschullehrerin mit Kindern. Den zweiten Platz, dotiert mit 2.000 Euro, belegte Dr. Susanne Schmidt von der „Wildtierauffang- und Pflegestation Cottbus-Skadow e.V.“ (Brandenburg) für die Pflege und Auswilderung von Wildtieren. Den 3. Platz mit 1.000 € Prämie belegten die Tierschützer des Vereins „Airliner4Animals e.V.“ aus Mannheim (Baden-Württemberg) für ihre Bemühungen andere gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen weltweit in erster Linie finanziell zu unterstützen. Und schließlich erhielt Gudrun Lumpp aus Paderborn (Nordrhein-Westfalen) den mit 1.000 Euro dotierten Tierschutzpreis für ihr Lebenswerk. Seit über 60 Jahren ist die fast 80-jährige im Tierschutz, speziell im Bereich der Vermehrungskontrolle von Katzen engagiert. 


 

Schützenhilfe für Wintervögel

 

Wenn der Winter kommt, beginnt eine harte Zeit für heimische Wildvögel. Die Tage sind kurz, die Nächte kalt und lang und es ist oft nicht, leicht für Vögel geschützte Plätze zum Übernachten zu finden. Fehlen natürliche Schutz- und Schlafstellen, nehmen Vögel gerne von Menschen erstellte Schutzmöglichkeiten an. Schon ab etwa Oktober beginnen Vögel verlässliche Futter- und Wasserquellen für die Wintermonate zu suchen und merken sich, wo sie fündig geworden sind. Zudem sind sie gezwungen ihre Fressgewohnheiten zu ändern und sich, anstatt von Insekten, von getrockneten Beeren oder Samenständen zu ernähren, die am ehesten in naturnahen Gärten zu finden sind. Wird zugefüttert, sind Futtersilos besser als offene Futterhäuschen. Die Tiere können nicht im Futter herumlaufen, es beschmutzen und dadurch Krankheitserreger verbreiten. Wer trotzdem nicht auf das herkömmliche Vogelhaus verzichten möchte, sollte es regelmäßig mit heißem Wasser reinigen und täglich nur wenig Futter nachlegen. 


 

Reinholen oder draußen lassen? Helfen Sie Igeln richtig

 

Rund 170 Igel wurden bis Anfang November 2018 in diesem in diesem Jahr in der Wildtierstation des Münchner Tierheimes versorgt. Nahezu täglich kommen Neue hinzu. Aus Unkenntnis über die Lebensweise von Igeln werden häufig Jungtiere, die schon ab dem 20. Lebenstag allein auf Futtersuche gehen, viel zu früh eingesammelt. Wichtig ist zu wissen, dass 80% der Igel erst im August und September geboren werden und damit Anfang September natürlicherweise noch sehr klein sind. Das bekannte Gewicht zum Überwintern von mindestens 500 Gramm bezieht sich auf den Einbruch des Winters, der meist Mitte bis Ende November ist. Ein Igelkind kann pro Woche 100 Gramm zunehmen und schafft es in der Regel leicht, bis zum Einbruch des Winters schwer genug zu sein. Auch streifen, entgegen weitläufigen Meinungen, Igelkinder oft auch tagsüber alleine durch die Gärten. Jetzt vor Wintereinbruch kann kleinen Igeln im eigenen Garten durch zusätzliche Fütterung sehr geholfen werden. Dabei empfiehlt sich Katzennassfutter, am besten leicht verdauliches Huhn, gemischt mit Haferflocken und etwas Pflanzenöl. Wer das Tierheim bei der Fürsorge für Igel unterstützen möchte, der kann neben Spenden auch selbst eine kleine Auswilderungsstelle erschaffen. Wie das geht, erfahren Sie unter Telefon 089 921000-76 oder -14.


 

Wer hat auf Kater Strolchi geschossen

 

Wir bitten um die Hilfe von Tierfreunden: Mitte Oktober hat ein Unbekannter im Münchner Stadtteil Trudering einen Kater mit einem Luftgewehr angeschossen. In der Tierklinik zeigte sich auf dem Röntgenbild ein Projektil hinter dem Herzen. Ein zweites Projektil hat Strolchi gestreift. Wenn der hübsche kleine Kater Glück hat, wird sich das Projektil in seiner Brust verkapseln und nicht weiterwandern. Wenn nicht, steht dem Kater eine Operation bevor. Der Angriff auf die Katze wurde der Polizei gemeldet, die aber, so die Eigentümer, wohl wenig unternehmen können. In der Nachbarschaft hat die Familie nun Warnzettel aufgehängt. Unter der Mobilfunknummer 0162 541 30 74 bittet die Familie um Hinweise.


 

Hundeschule Tierschutzverein München

 

Wenn Hunde an der Leine zerren, bellend zur Tür rennen, wenn’s klingelt, Essen vom Tisch stiebitzen oder auf Kommandos wie Sitz, Platz oder Bleib nach Lust und Laune reagieren, dann wird es höchste Zeit für eine Hundeschule. Aber auch wenn Sie das Verhalten Ihres Hundes besser verstehen wollen oder der Umgang mit Artgenossen nicht klappt, sollten Sie sich fachkundige Hilfe suchen. Unsere Hundetrainer Nina Jank und Oliver Häusler unserer vereinseigenen Hundeschule, unterrichten Hundehalter und Hunde in Zusammenarbeit mit Hans Brings nach den neuesten Erkenntnissen der Kynologie. Die Hunde lernen bei uns durch Konsequenz, Motivation und Vertrauen. Die Kurse finden samstags von 14 bis 17.30 Uhr bei jedem Wetter auf dem Tierheimgelände statt. Alle teilnehmenden Hunde müssen geimpft, entwurmt und versichert sein. Genaue Termine bei unseren Hundetrainern und Preise erfahren Sie detailliert auf unserer Homepage. Telefonische Infos erhalten Sie bei Sabine Haberhauer unter Telefon: 089 921000-65.


 

!Vorsicht Wildwechsel!

 

Im November ereignen sich - statistisch belegt - die meisten Wildunfälle. Wo Ruheplätze und Futterstellen vorhanden sind wechseln die Tiere besonders zur Dämmerung ihren Standort. Dabei müssen sie zunehmend eine Straße überqueren, . das heißt, sie treffen bei ihren Wanderungen genau zu diesen Zeiten auf den Berufsverkehr. Dazu kommen die Paarungszeiten einzelner Wildarten, wie Damwild oder Wildschweine, die in den kommenden Wochen besonders rastlos sein werden. Maßnahmen wie Verkehrsschilder oder neuerdings, blaue Wildwarnreflektoren, kennzeichnen in Wald- und Wiesengebieten die gefährlichsten Stellen. Hier gilt unbedingt: Fuß vom Gas und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten! Besonders im Herbst und Winter schließen sich die Tiere zu großen Verbänden zusammen. Sobald ein Tier im Scheinwerferlicht auftaucht, sollten Autofahrer abbremsen, das Fernlicht ausschalten und hupen. Dadurch wird das Tier in der Regel verscheucht. Kommt es zu einem Unfall muss auch bei Wildunfällen mit Tieren, die keine äußerlichen Verletzungen haben und flüchten, die Polizei gerufen werden, damit der zuständige Jagdausübungsberechtigte benachrichtigt werden und mit der Nachsuche beginnen kann.

 
 
 
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