Neubau eines Hundehauses

Startschuss für ein neues Hundehaus mit Tierarztzentrum

Die maroden, noch mit gefährlichem Asbest gebauten, rund 60 Jahre alten Hundeunterkünfte im Münchner Tierheim sollen auf behördlichen Wunsch endlich ersetzt werden. Ein Lichtblick für rund 1.200 Vierbeiner aus München und Umgebung, die jährlich unsere Hilfe brauchen! Noch in diesem Jahr sollen die Baumaßnahmen in Angriff genommen werden.

Südwestlich vom neuen Katzenhaus, das im April 2016 in Betrieb genommen wurde, abgeschirmt vom täglichen Tierheimbetrieb, werden die beiden Gebäude nach einem funktional, ökologisch und energetisch durchdachten Konzept entstehen. Einzelne Bereiche, wie beispielsweise Küchen, Sanitärbereiche, Lager oder Technikeinheiten können unabhängig voneinander betrieben werden. Ein großer Vorteil, wenn beispielsweise eine größere Hundegruppe aufgenommen werden muss; der Tierheimbetrieb kann störungsfrei weiterlaufen.

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Rund 60 Hunde pro Tag können im neuen Hundehaus untergebracht werden. Für Fundhunde und Auslandshunde mit Quarantäneauflagen werden nach aktuellsten Richtlinien eine Quarantänestation sowie eine Krankenstation eingerichtet. Es gibt Abteilungen für Hunde, die vorübergehend verwahrt werden müssen, aber auch für Abgabehunde, die neu vermittelt werden sollen. Auch für die professionelle Aufzucht von Hundewelpen  wird ein eigener Bereich zur Verfügung stehen.

Im neu konzipierten tiermedizinischen Zentrum werden alle auf dem bisherigen Tierheimgelände verteilten tiermedizinischen Einrichtungen unter einem Dach untergebracht. Oberhalb dieses Tierarztbereiches sind vier Wohnungen für Mitarbeiter vorgesehen, sodass für die Tiere eine unmittelbare und ständige Betreuung garantiert ist.

Wir danken den Behörden und vor allem unserer Bürgermeisterin Christine Strobl für die Unterstützung bei den baulichen und funktionalen Veränderungen, die das Münchner Tierheim in den letzten Jahren durchläuft. Umso wichtiger ist es, dass wirtschaftliche Gebäude entstehen, die nicht nur funktional nutzbar sind, sondern sich auch durch Energieeinsparung und langfristig nutzbare Materialien auszeichnen. Wie auch beim Katzenhaus ist bei der Hundequarantäne der Kosten-Nutzen-Faktor vorrangig mit dem Ziel: Möglichst viel Haus für möglichst wenig Geld zu bekommen.

Etwa fünf Jahre Bauzeit und etwa sechs Millionen Euro wird das Bauvorhaben beanspruchen, bevor Münchens Hunde davon profitieren können. Umfassende bauliche Anforderungen vor allem bei der Quarantäne- und Krankenstation, bedingen hohe Planungs- und Materialkosten und erhöhen die Baukosten insgesamt.

Wir freuen uns jetzt schon auf den Tag, an dem wir die neuen Gebäude einweihen und ihrer Funktion übergeben können, getreu unserem Motto: Wir schaffen ein innovatives Tierheim für die bayerische Landeshauptstand, das vorbildlich hinsichtlich Tierschutz, Ökologie, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit sein wird.  Die Weihe soll, wie auch beim Katzenhaus, der Münchner Stadtpfarrer Rainer Maria Schießler übernehmen.

Wir hoffen, dass wir während der langen Bauzeit unserer Tierschutzeinrichtung für Hunde auf Sie, liebe Vereinsmitglieder und Tierfreunde, Spender und Sponsoren zählen können! Denn trotz unserer Rücklagen in Höhe von rund 2 Millionen Euro und der Unterstützung der Stadt München können wir diesen Kraftakt nur mit der Hilfe jedes einzelnen Tierfreundes bewältigen.

Bauen Sie mit! Helfen Sie uns zuverlässig mit Spenden! Denn: Der älteste Freund und Helfer des Menschen ist der Hund - und besonders die abgeschobenen, missbrauchten, vom Menschen schlecht sozialisierten Vierbeiner haben unsere Rücksichtnahme, Fürsorge und Hilfe verdient.