TIERHEIM BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN

Aufgrund der Covid-19 Pandemie bleibt unser Tierheim bis auf Weiteres für Besucher geschlossen. Tiervermittlung und Beratung finden telefonisch bzw. nach Terminvereinbarung statt.

Ab sofort haben wir feste Telefonzeiten für die Tiervermittlung (Anfragen, Beratung und Terminvergabe). Die Tierhäuser sind täglich (außer an Feiertagen) von 13.00 bis 16.00 Uhr erreichbar:
Hundehaus 1: 089 / 921 000 26, Hundehaus 2: 089 / 921 000 20, Hundehaus 3: 089 / 921 000 51, Hundehaus 4: 089 / 921 000 56, Hundequarantäne: 089 / 921000 43
Katzenhaus OG: 089 / 921 000 36, Katzenhaus EG: 089 /921 000 825
Kleintiere EG (Kaninchen, Meerschweinchen): 089 / 921 000 53, Kleintiere OG (Vögel, Kleinnager): 089 / 921 000 52

Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres auch keine Schülerpraktikanten eingestellt werden können!

In Notfällen und im Falle von Fundtieren melden Sie sich bitte telefonisch hier:

Kleintiere EG
(Kaninchen, Meerschweinchen):
089 / 921 000 53
Kleintiere OG
(Vögel -keine Wildvögel, Kleinnager):
089 / 921 000 52
Hunde:
089 / 921 000 26

Katzen:
089 / 921 000 820
Wildtiere:
089 / 921 000 76
Bereitschaftsdienst (von 17:00 – 20:00 Uhr):
0179 / 9815974

Ostereier, Hühner und Tierschutz

Seit 2004 müssen in der Europäischen Union produzierte, rohe Eier mit einem Code von 0 bis 3 hinsichtlich der Haltungsform der Hühner gekennzeichnet sein. Eier mit der 3 ( = Käfigeier) sind zwar noch im Handel zu finden, seit 2010 ist in Deutschland aber die Haltung von Legebatteriehennen, in „nicht ausgestalteten“ Käfigen verboten. In Kleingruppenkäfigen ist die Haltung „hinter Gittern“ dagegen weiterhin erlaubt – und nicht weniger tierquälerisch. Die Hühner haben dort kaum mehr Platz als etwa eineinhalb DIN-A4-Blätter, was ihrem natürlichen Verhalten keinesfalls entspricht.

Einer Packung Eiernudeln sieht man nicht an, was für Eier darin verrührt wurden, denn bei der Verarbeitung von Eiern entfällt die Pflicht zur Kennzeichnung. Bisher muss nur bei rohen Eiern angegeben werden, ob sie aus Freilandhaltung, Bodenhaltung oder Käfighaltung stammen. Verarbeitete Lebensmittel aus dem Supermarkt enthalten daher in der Regel Käfigeier (denn diese sind billig und können in großen Mengen bezogen werden). Eine Ausnahme sind industrielle Lebensmittel mit Bio-Siegel: Diese Hersteller müssen Bio-Eier verwenden. Allerdings lässt auch ein Bio-Siegel nicht grundsätzlich auf eine tierfreundliche Haltung schließen.

Wenn man (in Bezug auf die Haltungsform) auf Nummer sicher gehen will, muss man sich die Mühe machen, sich die Firmenlisten zu besorgen, auf denen die Hersteller verzeichnet sind, die keine Käfigeier verarbeiten. Bislang sind diese Listen auf der Internetseite des Deutschen Tierschutzbund e. V. (www.tierschutzbund.de) und bei der Albert Schweitzer Stiftung (www.albert-schweitzer-stiftung.de) zu finden. Es werden übrigens auch Firmen genannt, die definitiv Käfigeier verarbeiten – und solche, die nicht bereit sind Informationen zu erteilen.

Das bedeutet der Zahlencode auf dem Ei

Seit 2004 haben Eier eine einheitliche Kennzeichnung. Die führende Ziffer des Eiercodes informiert dabei über eine der vier Haltungsformen:

• 0 = Ökologische Erzeugung („Bio-Eier“)

• 1 = Freilandhaltung („Freilandeier“)

• 2 = Bodenhaltung

• 3 = Käfighaltung

Das Kürzel des Produktionslandes zeigt, aus welchem EU-Land das Ei kommt:

• DE = Deutschland

• AT = Österreich

• IT = Italien

• NL = Niederlande

Der mehrstellige Zahlencode auf dem Ei verrät, aus welchem Bundesland und von welchem Produzenten die Eier stammen – siehe: www.was-steht-auf-dem-ei.de

Ganz umgehen kann man das Eier-Wirrwarr übrigens mit rein pflanzlichen Rezepten ohne Ei. Ein Beispielrezept eines veganen Osterlamms findet ihr hier: www.duunddastier.de/ausgabe/veganes-osterlamm/