ACHTUNG TODESGEFAHR!

Am kommenden Wochenende soll uns die erste Hitzewelle des Jahres erreichen - am Sonntag werden Temperaturen bis zu 30 Grad erwartet!

Wir sagen es gerade raus:
Wir haben richtig Angst um all die Hunde, die jetzt im Zuge des Corona-Haustierbooms neu angeschafft wurden - teilweise von Menschen ohne Hundeerfahrung, bzw. von Menschen, die von der Gefahr der Überhitzung in Autos noch nie gehört haben! Bitte teilt und verbreitet diese Warnung, damit wir nächste Woche bitte keine Nachrichtenmeldungen lesen müssen über Tiere (oder auch Menschen!), die in überhitzten Autos ums Leben gekommen sind!

Bitte lasst Tiere und Kinder bei sommerlichen Temperaturen niemals im geparkten Auto zurück!

Auch wenn es nur geschätzte fünf Minuten für den schnellen Einkauf sein sollen, der dann meist doch viel länger dauert: Unsere vierbeinigen Freunde leiden extrem unter der stickigen Hitze im Auto, das sich bei Sonneneinstrahlung in Kürze aufheizt wie ein Backofen. 

Noch immer ist vielen Tierhaltern nicht bewusst, dass schon wenige Minuten bei nur 20 Grad Celsius Außentemperatur ausreichen: Das Auto wird zur tödlichen Falle! Das Argument „nur kurz“ zählt ebenso wenig wie das zwei Zentimeter geöffnete Fenster Kühlung bringt.

Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, können sie im heißen Wageninneren ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren. Den Hunden droht Atemnot, Kreislaufbeschwerden und schlimmstenfalls ein Herzschlag.

Das könnt ihr vor Ort tun, wenn ihr bei Hitze einen Hund im Auto seht:
Sucht den Fahrer des Wagens. Falls er nicht zu finden ist, ruft die Polizei! Diese ist verpflichtet, einen Hund aus der tödlichen Falle zu befreien. Ist der Hund bereits sichtbar in Lebensgefahr und ihr seid allein vor Ort, liegt es in eurem Ermessen eine Autoscheibe einzuschlagen und somit für das Leben eines Tieres eine Sachbeschädigung in Kauf zu nehmen.

Vielen Dank für eure Unterstützung